Willkommen!
 Info
 Regeln
 F.A.Q.
 Impressum
 Links

 Forum
 Foren Übersicht
 Aktive Themen
 Suche
 Mitglieder

 Extras
 Lexikon
 Krafttierlexikon
 Räucherlexikon
 Chat
 Foto Galerie
 Amazon Shop

 Login
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Neu hier? Registrieren
Passwort vergessen?

 11 User Online
11 Gäste

Shoutbox
Thisa
19.05.2012 23:24:08 Uhr
huhu indigo.

indigochild
19.05.2012 23:22:33 Uhr
hallo thisa

Piinky
19.05.2012 21:48:34 Uhr
heej Hija de la luna

Chrischa
19.05.2012 19:46:31 Uhr
ich geh jetzt wieder, schönes we,

Chrischa
19.05.2012 19:41:47 Uhr
danke, schöne zeit

Thisa
19.05.2012 19:40:33 Uhr
Ui, das ist lang. Wir fahren jetzt mit Barina an den Traunsee. Bis später. Ich denk an dich.

Chrischa
19.05.2012 19:34:14 Uhr
man spricht von einer 3 monatigen behandlung

Geburtstage
Den nächsten feiert Babl in
0 Tagen, 17 Stunden, 7 Minuten und 10 Sekunden.

Demnächst:
Babl (21.5.)
Mondundstern (22.5.)
kleineHexe (22.5.)
Rhiannon Tinúviel (22.5.)
Hausdrachen (22.5.)
AnnaJensen (24.5.)
Niki (26.5.)
Leeana Dawn (29.5.)
teufelchen (31.5.)
Kraja (31.5.)
mandera (1.6.)
naddel (2.6.)
Sommerwind (3.6.)
tobe (3.6.)
Mandole (4.6.)
Mahli (4.6.)
AlmadelRe (4.6.)
Helga Fatima (7.6.)
Larana (7.6.)
dahexster (8.6.)
Morvena (9.6.)
yaima (14.6.)
linalauren (14.6.)
Lady Fanta (15.6.)
martha marie (16.6.)
Mera Luna (17.6.)
Piinky (18.6.)
Vista (18.6.)
Johannes (18.6.)
Sophie (19.6.)
 
Räucherlexikon


Copyright 2008 Hexenwissen.at

Go To Top Of PageA
Go To Top Of PageAbelmoschus

siehe Moschuskörner

Go To Top Of PageAckergauchheil (Kraut)


© Thomas Scholz/PIXELIO

Der deutsche Name Gauchheil leitet sich aus dem Mittelalter her, denn als Gauch wurden Narren oder Geisteskranke bezeichnet.
Oft wurden kleine Sträußchen im Stall oder Haus aufgehängt um dort Narren oder eben Geisteskranke zu vertreiben.
Man kennt die Pflanze auch unter den Namen Weinbergstern, Wetterkraut, Nebelpflanze und roter Gauchheil.
Bauern diente der Gauchheil auch als Wetteranzeiger, denn wenn Regen ins Haus stand öffnete er seine Blüten nicht. Deswegen trägt er auch in Schlesien den Namen Gewitterblume.
Der Ackergauchheil (Anagallis arvensis L.) ist eine sehr alte, bekannte Pflanze, die bereits von Hippokrates und Dioskurides zu vielerlei Zwecken verwendet wurde, z.B. pulverisiert als Auflage Geschwüren und Wunden.
Angeblich wirkt er bei Wunden entzündungshemmend. Er fand aber auch Verwendung bei Leberleiden, Leberverhärtung, Wassersucht, Gelbsucht und Nierenentzündung.
Der ausgepresste Saft war oft Bestandteil von Warzensalben.
Amulettsäckchen wurden am Körper getragen und sollten gegen Nasenbluten helfen.

Er wurde im Mittelalter von den Bauern zum Räuchern von Haus und Hof genutzt, denn er hat die Eigenschaft die Atmosphäre energetisch zu klären.
Heutzutage ist er ein häufiges Ackerunkraut und beinahe weltweit verbreitet.
Blütezeit ist von Juni bis Oktober, weiß oder hellrot bis hin zu rot, zuweilen aber auch blau.
Die Blüten weisen eine feine Kerbung auf.

Vorsicht, Ackergauchheil ist ätzend und greift die Schleimhäute an. Der Geschmack ist schleimig bis fade, dann scharf und bitter.

Duft: scharf

Wirkung: reinigt die energetische Atmosphäre

Mischen mit:
Tausendgüldenkraut
Klatschmohn
Bachminze
Benzoe Siam
Hamamelis

Go To Top Of PageAdlerholz (Holz)

andere Namen: Oud, Agaro, Aloeholz, Jinkoh


Adlerholz (Aquilaria agallocha) ist wohl eines der edelsten und auch teuersten Räucherhölzer.
Es ist besonders schwer zu bekommen und wird eigentlich nur dann zum Räuchern verwendet, wenn es von Pizen infiziert wurde.
Der Baum wird von einem Pilz (Aspergillus spongicidus und Fusarium sp.) befallen und so zur Harzproduktion angeregt.
Dieses Harz ist ausschlaggebend für den typischen Adlerholz-Geruch der beim Räuchern entfaltet wird.
Nur solche Holzstücke, die über mehrere Jahre hinweg im Wasser gelegen haben werden als Dufthölzer zum Räuchern verwendet. Gerade deswegen ist es so schwer an echtes Adlerholz zum Räuchern heranzukommen.
Im Handel sind oft nur Plagiate oder nicht richtig vorbereitete Hölzer erhältlich.
Je harzreicher das Holz ist, desto dunkler, aromatischer und schwerer ist es. Von den Japanern wird es Jinko oder Jinkoh genannt. Die Schriftzeichen jin und ko bedeuten sinken und Duft.
Denn harzdurchtränktes Holz geht im Wasser unter. Der Duft des Adlerholzes ist aus der japanischen Räucherkultur nicht mehr wegzudenken. Durch seinen vielfältigen Duft wird es in Japan als Weg der inneren Vervollkommnung angesehen die vielen verschiedenen Duftkomponenten dieses einzigartigen Räucherstoffes bewusst wahrzunehmen. Im Westen ist dieser Duft eher unbekannt, was sicher auch im Zusammenhang mit der Preisfrage steht.

Adlerolz wird anhand der Duftqualitäten in 6 verschiedene Kategorien eingeteilt und mit den traditionellen Assoziationen der japanischen Gesellschaft verglichen.

Die 6 verschiedenen Duftqualitäten von Adlerholz:

Kyara:
Die Beste Qualität und vermutlich auch die teuerste. Der Duft wird als würdevoll und mild beschrieben mit deinem bitteren Hauch als Unternote. Er gleicht symbolische einem eleganten und anmutigen Aristokraten.

Rakoku: (Goku-Hin)
Erinnert etwas an Sandelholz aber schärfer und etwas stechend, mit einer bitteren Note. Der Duft wird mit einem Krieger verglichen.

Manaka: (Matsu)
Ein heller, verführerischer Duft. Man sagt er sei so wechselhaft wie die Gefühlsschwankungen einer schönen Frau. Die Qualität von Manaka ist umso höher einzustufen, je schneller der Duft wieder verschwindet.

Manaban: (Manabau, Take)
Der Duft ist meist roh mit einer süßlichen Unternote. Oft bleibt beim Räuchern ein wenig klebriges Öl auf der Mica-Platte zurück. Wegen seines groben und ungereinigten Geruchs wird Manaban mit einem Landarbeiter verglichen.

Sumotara:
Etwas sauer zu Beginn und Ende. Dem Kyara sehr ähnlich, hat aber etwas Ungehöriges im Hintergrund weshalb er mit einem Diener verglichen wird, der sich als Edelmann ausgibt.
Manche Sorten von Sumotara riechen unangenehm und werden deshalb aussortiert.

Sasora: (Samora)
Der Duft ist kühl und etwas säuerlich. Gerade am Beginn des Räucherprozesses wenn das Holz erhitzt wird ähnelt es in seiner Note Kyara. Der Duft ist aber manchmal so leicht und ätherisch, dass man ihn kaum wahrnimmt. Die spirituelle Note erinnert an einen Mönch.

Adlerholz wird oft beim Koh-Do auf Mica-Plättchen verräuchert. Koh-Do (was Duft und Weg bedeutet) ist eine Zeremonie die nach klaren Regeln abläuft und gleicht einer Kunst.
Die Zeremonie dauert ungefähr eine Stunde und wird von einem Meister geleitet. Anfangs werden die Spielregeln erklärt, so dass während der Zeremonie nicht mehr gesprochen werden muss.
Meist werden wertvolle Hölzer verräuchert die in winzigen Splittern in der Größe eines halben Reiskorns verwendet werden.
Das Räuchergefäß ist etwa so groß wie eine Teetasse und befüllt mit feinem Räuchersand. Darin wird ein Stück glühende Kohle versenkt und ein kleines Luftloch nach oben hin freigelassen. Auf dieses Loch legt man ein kleines, transparentes, rechteckiges Plättchen, (Mica-Plättchen) welches aber die Kohle nicht direkt berührt.
Darauf legt man nun die Räuchersubstanzen die durch diese spezielle Technik nur einer relativ niedrigen Temperatur von 150° C ausgesetzt werden und so nicht verglimmen. Die ätherischen Öle werden langsam freigegeben und das Aroma kommt deutlicher zu Vorschein.

Der Duft ist ausgleichend und tief beruhigend. Seine Wirkung wurde 1993 in Japan wissenschaftlich untersucht. Dabei wurde empirisch bewiesen, dass er die Schlafzeit verlängert und auch ein Beruhigungsmittel ist. Eine Räucherung mit Adlerholz kann einen Zustand der Trance und Versenkung bei gleichzeitig stark erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit bewirken, deswegen sollte man es mit großem Respekt verwenden.

Wenn man sich dieses teure Holz nicht kaufen möchte, kann man es durch die gleiche Menge Sandelholz ersetzen, das man mit ein paar Tropfen synthetischem Ambra beträufelt.


Duft: einzigartig, reicht von balsamisch-süß bis würzig-bitter und besticht durch seine Vielschichtigkeit

Wirkung: Trance, versetzt den Geist in höhere Ebenen der Wahrnehmung,
Erleichtert den Zugang der Anderswelt, wirkt balancierend auf die Seele und Aura, schlaffördernd
Gegen: Ängste, Depression, Vergesslichkeit

Mischen mit:
Klatschmohn
Hanf
Weihrauch
Sandelholz
Rhododendron



Go To Top Of PageAkazie (Wurzel, Rinde und Harz)

anderer Name: Gummi Arabicum


© Lothar Henke/PIXELIO

Die Familie der Akazien (Acacia) ist eine Gattung der Hülsenfrüchtler mit einer Unterfamilie der Mimosengewächse. Es gibt etwa 130 verschiedene Arten wovon einige das bekannte Gummiharz bilden, das meist zum Räuchern verwendet wird. z.B. Acacia arabicum produziert Gummi Arabicum, was Verwendung beim Räuchern als auch in der Kosmetik findet. Acacia farnesiana enthält ein blumig-wohlduftendes ätherisches Öl welches für die Parfümindustrie gewonnen wird.
Die Früchte der Akazien sind leicht berauschend und üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Elefanten aus.
Die Rinde wird in Asien bei diversen Zeremonien rituell verräuchert um Götter gnädig zu stimmen und böse Geister und Dämonen abzuwehren. Die Hindus verräuchern Akazie während der Bestattung ihrer Toten.
Siehe auch Gummi Arabicum.

Duft: wenig Eigengeruch

Wirkung: Aphrodisiakum, Schützt, hilft beim Erfüllen von Wünschen

Mischen mit:
Rhododendron
Wacholder
Sandelholz
Cassia
Narde
Costus
Tulasi
Salbei
Styrax

Go To Top Of PageAkelei (Kraut)


© Melanie Klutz/PIXELIO

Die Akelei (Ayuilegia vulgaris) gehört zu der Familie der Hahnenfüße und wird in Gärten oft als Zierpflanze gezogen. Die wildwachsenden Pflanzen stehen unter Artenschutz.
Zumindest die frische Pflanze enthält cyanogene Glykoside und kann zu Vergiftungen führen. Die Samen werden seit dem Mittelalter als Aphrodisiakum angewendet.
In der Magie wird sie als Schutzmittel gegen Verhexungen eingesetzt. Böse Zauber sollen fern gehalten werden.
Während den griechischen und römischen Ärzten des Altertums die Akelei als Heilmittel offenbar nicht bekannt war, zählte sie im Mittelalter in Europa zu den bekannten Heilmitteln. Als Erste wurde sie von Hildegard von Bingen als Heilpflanze erwähnt. Einst wurden ihr 273 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zugeschrieben.

Duft: krautig

Wirkung: Schutz gegen Verhexungen

Mischen mit:
Weihrauch


Go To Top Of PageAlant (Wurzel)

andere Namen: Odinskopf, Sonnenwurz, Elfenampfer, Weihrauchwurz




Alant gehört zur Familie der Korbblütler und wächst als bis zu 2 m hoher Busch bevorzugt an Ufern und in feuchten Wäldern. Aber auch Trockenheit macht der robusten Pflanze zuweilen nichts aus.
Im Volksglauben galt Alant als dämonenabwehrend, und am Christabend wurden Stuben und Ställe damit ausgeräuchert. (In der Steiermark macht man das teilweise heute noch)
Alant ist einer der biblischen Räucherstoffe. Er steht für die Erlösung durch das Licht Christi. Auch bei den Griechen und Römern wurde er hoch angesehen, galt als Allheilmittel und wurde zum berühmten Alantwein verarbeitet. Daher stammt wohl auch sein lateinischer Name (Inula helenium) denn die Griechen sahen in ihm die herabgefallenen Tränen der Helena.
In der germanischen Mythologie war Alant dem Gott Odin oder Wotan geweiht.
Im Altertum und Mittelalter wurde Alant oft als Amulett getragen, um Dämonen und Hexen abzuwehren und damit auch ihren Zauber. Auch gegen die Pest sollte er einst schützen.
Alant hat eine stark schleimlösende Wirkung. Auch gut gegen Hustenreiz und Magen stärkend. Wurde deshalb als Heilmittel bei Bronchialkatarrh und Lungentuberkulose verwendet. Bei Brustkrankheiten wurde Alant als Tabak geraucht.
Beim Räuchern verwendet man meist die Wurzel die bei keiner Sonnwendfeier fehlen darf. Sie symbolisierte die Kraft der Sonne die durch das Räuchern wieder freigegeben wird.
Deshalb eignet sich Alant besonders zum Räuchern während dunklerer Tage und in Zeiten von Melancholie und Traurigkeit.
Durch seine erhellende Wirkung eignet sich Alant besonders für Schutzräucherungen.
Früher wurde er in Europa häufig als Heilpflanze angebaut, jetzt wächst er hierzulande nochin verwildeter Form, wird aber meistens aus Zentralasien importiert.

Duft:
Ein sehr angenehmer Duft der ein wenig an Banane und frisch gebackenem Brot erinnert, fein weihrauchartig und veilchenähnlich, etwas kamperig-holzig

Wirkung:
Schafft eine schützende und helle Atmosphäre, wirkt Gedächtnis stärkend, aufbauend und schützend. Wirkt sich günstig auf die Atemwege aus.
Dämonenabwehrend, stimmungsaufhellend, fördert hellsichtige Kräfte
Gegen: Traurigkeit, Melancholie, Niedergeschlagenheit, depressiver Stimmung

Räuchern mit:
Harzen
Himbeere
Hamamelis
Diptam
Salbei

Go To Top Of PageAloe (Saft-pulver)


© Marco-Korf/PIXELIO

Beheimatet auf den kanarischen Inseln, im Mittelmeergebiet, in Ostafrika sowie Südarabien.
Wegen ihrer starken Heilkraft wird die echte Aloe (Aloe ferox oder A. capensis) aber in vielen weiteren Ländern angebaut.
Ihre dickfleischigen Blätter enthalten einen Saft der vorwiegend medizinisch als Wund- und Abführmittel genutzt wird.
In der Kosmetikindustrie wird sie als Bestandteil vieler Cremes und Salben, wegen ihrer Feuchtigkeitsspendenden und heilenden Wirkung, hoch geschätzt.
Auch in der Bibel wird sie als Räucherstoff erwähnt wobei aber vermutlich das Aloeholz (Adlerholz) gemeint war das nichts mit Aloe zu tun hat.
Aloe wird seid dem Altertum für magische Räucherungen verwendet, und dem Planeten Merkur und den ägyptischen Göttern Isis und Osiris zugeordnet.
Der Duft ist beim Verräuchern nicht jedermanns Sache, aber dafür bietet sich dem Anwender ein sehenswertes Schauspiel, denn sie blubbert und stößt kleine Rauchwölckchen aus.
Natürlich kann man sie auch trocknen um sie länger haltbar zu machen. Das Pulver lässt sich angenehm mischen und auf Kohle verbrennen.

Duft: leicht stechend, aber auch süßlich-wärmend. Erinnert ein wenig an Pflaumen.

Wirkung: Entspannend, Beruhigend, wärmend
Aloe soll den Geist wachsamer machen und die Aufmerksamkeit der Götter auf den Anwender lenken.

Mischen mit:
Klatschmohn
Hanf
Myrrhe
Weihrauch
Giftlattich

Go To Top Of PageAlpenveilchen (Kraut)


© Grace Winter/PIXELIO

Auch wenn in den Alpen Wildformen wachsen kennt man das Alpenveilchen bei uns eher als dekorative Zimmerpflanze.
Das Kraut des Alpenveilchens sollte man nur in Mischungen verräuchern oder als Amulett verwenden, da es keinen besonders angenehmen Eigenduft hat.

Duft: krautig, rauchig

Wirkung: Hilft die verlorene Liebe zu vergessen.

Mischen mit:
Weihrauch

Go To Top Of PageAlraune (Wurzel)




Die geheimnisvolle Alraune (Mandragora officinalis), ist wohl die berühmteste aller Zauberpflanzen was nicht zuletzt an ihren Wurzeln liegt, die einem menschlichen Körper ähneln können.
Seit Jahrtausenden findet sie Verwendung in den verschiedensten Kulturen. Sie war wegen ihrer halluzinogenen Wirkung angeblich auch Bestandteil der legendären Flugsalben.
Vom innerlichen Gebrauch ist aber dringend abzuraten, da Bereitungen der Pflanze, durch das Alkaloid Mandragorin, schwerste Nebenwirkungen haben können (Herzrasen, Schüttelfrost, Fieber, extreme Nervosität, schweres Erbrechen, schwerer Durchfall, in Einzelfällen tödliche Vergiftung).
Trotzdem wurde sie in geringer Dosis häufig gegen allerlei Beschwerden angewendet.
Sie galt als Allheilmittel, weil mit ihrer Hilfe die Krankheitsdämonen in die Flucht geschlagen wurden, wenn man sie auch nur in die Nähe der Kranken brachte.
Darum wurde die Wurzel auch oft geräuchert um das „Gift aus dem Fleische“ zu treiben (Exorzismus).
Hildegard von Bingen war zwar überzeugt, dass der Teufel in der Pflanze wohnte, aber zum Glück kannte sie ein Mittel, wie man sie dennoch benutzen konnte. Wenn man die Alraune in frisches Quellwasser legte, verschwand alles Böse.
Die Alraune gilt als Räucherstoff, der in starker Verbindung mit den Kräften des Mondes steht. Deswegen sollte man sie stets im zunehmenden Mond, am besten kurz vor Vollmond ernten.
Der Aberglaube besagt, dass die Alraune bei der Ernte einen markerschütternden Schrei von sich gibt, der einen unheilvollen Fluch über denjenigen bringt der ihn hört.
Deswegen wurden zum ernten Hunde verwendet (vorzugsweise schwarze) die man an der Alraune festband und sie so aus der Erde ziehen lies. Der Hund starb dann stellvertretend für den Menschen.
So viel Mythen und Legenden sich auch heute noch um sie ranken, so hat sie doch heute einen weitaus besseren Ruf. Sicher ist jedoch, dass die Alraune einen starken Pflanzengeist/Kobold hat, wie die Wurzel in Form eines Menschleins zeigt. Deswegen sollte man auch vor dem Ausgraben um Erlaubnis bitten und anschließend etwas uns Wertvolles opfern.
Alraune kann zur Behandlung gegen alles Übel, das vom Kopf ausgeht (z.B. Kopfschmerzen), verbrannt werden. Da sie beim Räuchern einen Geruch verströmt der an modrige Erde erinnert, sollte man sie mit gut riechenden Erd- und Himmelskräfte-verbindenden-Harzen verräuchern. (zb. Copal, Weihrauch, Myrrhe)
Wie bei allen Pflanzen mit Giftanteil gilt: Beim Räuchern den Rauch nie direkt inhalieren und das Fenster geöffnet halten.

Duft: erinnert wenn sie allein verräuchert wird an modrige Erde

Wirkung der Wurzel: Zum Orakeln, für Astralreisen, Kontakt mit Ahnenkräften und Erdwelten und Erdwesen, Schutz, Glück, Fruchtbarkeit

Wirkung der Früchte (sehr schwer erhältlich): Für Liebesräucherungen

Mischen mit:
Copal
Myrrhe
Weihrauch
Beifuss
Goldmohn
Steppenraute
Damiana
Pfefferminze
Weihrauch
Nelke

Go To Top Of PageAmber



Unter Amber versteht man entweder das Urharz der sogenannten Bernsteinkiefer (Picea succinifera), oder das tierische Ambra welches auch manchmal Amber genannt wird.

Amberbaumharz ähnelt in seinem Duft dem des echten Ambras und wird deswegen gerne als Ersatzstoff dafür verwendet. Es wurde bereits im Alten Testament beschrieben und ist besonders in Asien weit verbreitet wo man es häufig auf diversen Gewürzmärkten erstehen kann. Bei uns bekommt man Amber allerdings meist nur in synthetischer Form.

Duft: honigartig, ambraähnlich, weich

Wirkung: soll bei allen Störungen des Herzens helfen, Unruhe, Traurigkeit, Depression

Mischen mit:
Sandelholz
Zimt

Siehe mehr bei Bernstein, Ambra

Go To Top Of PageAmberöl

Echtes Amberöl wird aus geringwertigem Bernstein gewonnen, einem Millionen Jahre alten fossilen Kiefernharz. Es hat einen kampferigen Duft mit einem Hauch von Kiefer und ist so gut wie gar nicht beschaffbar.
Bei den heutigen im Handel befindlichen Amberölen handelt es sich meist um synthetische Ambermixturen.
Auch wird häufig Styrax (Liquidambar orientalis) mit Amberöl verwechselt. Doch Styrax stammt vom orientalischen Amberbaum, der mit der Bernsteinkiefer nicht verwandt ist. Styrax wurde ebenfalls oft als Ersatzstoff für das tierische Ambra genutzt, dass ja auch Amber genannt wurde.

Wirkung: wird in Liebes- und Heilungsmischungen verwendet.

Go To Top Of PageAmbra (tierisch)



Bei Ambra (Physeter macrocephalus) handelt es sich um ein harzähnliches Stoffwechselprodukt des Pottwals. Es wird im Darm des Wales gebildet um durch zb von Tintenfisschalen verursachte Wunden zu schließen. Nach einiger Zeit werden diese Klumpen ausgeschieden und schwimmen durch ihr spezifisches Gewicht welches unter 0,9 liegt auf der Wasseroberfläche.
Teilweise wurde es dann an Land gespült oder auf dem Wasser treibend entdeckt und wegen seines Wohlgeruches zu schätzen gelernt.
Meist wird es aber im Wal des erlegten Wales gefunden, wodurch etliche Wale, nachdem Ambra erst richtig zu schätzen gelernt wurde, ihr Leben lassen mussten.
Ambra kommt in den Farben Schwarz, Grau und Weiß vor wobei besonders das hellgraue bis weiße Ambra wegen Duft und Wirkung geschätzt wurde.
In vielen Kulturen fand es Verwendung als Aphrodisiakum, bei diversen Ritualen und war ein wichtiger Bestandteil teurer Parfüms. Heutzutage verzichtet man in der Parfumindustrie auf echtes Ambra da es viel zu teuer ist, und es bereits sehr gute Ersatzstoffe dafür gibt.
Man sollte grundsätzlich auf echtes Ambra verzichten da es die weitere Dezimierung des Walbestandes unnötig vorantreiben könnte.

Wer in einer Räuchermischung auf den Ambra Duft nicht verzichten möchte kann auf folgende Ersatzstoffe zurückgreifen: Amberharz, Amberöl, Styrax
Ätherische Ersatzmischung für Ambra: Zypressenöl mit ein paar Tropfen Patchouli
Ambraersatz in der Räucherung:
Jeweils 1 TL Styrax, Benzoe, Patchouli im Mörser fein mahlen, 1 TL Sandelholzpulver mit 2-3 Tropfen ätherischem Jasminöl mischen und ½ TL Iriswurzelpulver zugeben. Alles mit ½ TL Perubalsam und einem großzügigen Stück Labdanum verkneten. Nach Belieben gemahlene Moschuskörner zugeben.
(letztes Rezept stammt aus „Das große Buch vom Räuchern“ Franz Huber)


Duft: warm, moschusartig, erdig, animalisch

Wirkung: wirkt in hoher Verdünnung aphrodisierend und anziehend, fördert die Lust

Mischen mit:
Patchouli


Go To Top Of PageAndorn (Kraut)



Beheimatet war der Andorn (Marrubium vulgare) ursprünglich in Südeuropa, wurde aber im Mittelalter auch in unserem Kulturkreis verbreitet.
In ihr enthalten sind Bitterstoffe, Marrubiin, Harze, ätherische Öle und Gerbstoffe.
Diese alte Heilpflanze zeichnet sich durch ihren Bitteren Geschmack aus und wurde für zahlreiche Stoffwechselerkrankungen verwendet. Zb Durchfall, fördert die Gallenausscheidung, Appetitanregend.
Aber durch das in der Pflanze enthaltene Marrubiin ist es auch ein Wirksames Kraut bei allerlei Erkältungskrankheiten oder Hautausschlägen. Zb Husten oder Katarrh.
Erwähnt wurde die medizinische Wirkung des Andorn bereits bei Dioskorides, Plinius, Hildegard von Bingen und Celsus.
Grundsätzlich nutzt man Andorn eher als Tee oder bereitet einen Absud daraus vor. Früher wurde er aber auch, häufig in der Nacht um Johannis, verräuchert da er so angeblich Hexen vertreiben konnte. Seine getrockneten Blätter kann man auch als Dochtersatz für Öllampen verwenden. Auch wurden Sachets für Schutzzwecke verwendet.

Duft: ähnelt dem Geruch von Wermut

Wirkung: hexenvertreibend, Schutz

Räuchern mit:
Eisenkraut
Hamamelis
Rhododendron
Rainfarn
Dammarharz



Go To Top Of PageAngelika (Wurzel)

anderer Name: Engelwurz


© Karl Heinz Liebisch/PIXELIO

Angelika (Angelica archangelica, bzw. A. officinalis) aus der Familie der Doldenblütler (Umbelliferae), auch Engelwurz genannt, ist in Europa und Sibirien beheimatet. Heutzutage wird die mehrjährige Pflanze hauptsächlich in Belgien, Deutschland und Ungarn angebaut.
Im eigenen Garten gepflanzt soll sie Schutz bieten.
Die schnellwachsende, zweijährige Pflanze wird bis zu 2m hoch und hat tief eingeschnittene hellgrüne Blätter. Charakteristisch sind die Blüten-Dolden die eine weiß-grüne Farbe haben.
Die Pflanze enthält ätherisches Öl (hauptsächlich Terpene), Gerbstoffe, Harz, Bitterstoffe, Furocumarin, organische Säuren. Die Berührung mit dem Kraut kann zu chemischen Brandwunden führen, da die Pflanze ab Mai phototoxisch wirkende ätherische Öle enthält. Die Lichtempfindlichkeit der Haut wird erhöht und kann zu Dermatitis führen.
In der Medizin galt sie als wichtiges Heilkraut und Universalheilmittel. Engelwurz hat eine antibakterielle Wirkung das unter anderem gegen Schimmelpilze hilft. Der Tee hilft bei Magen-Darm-Problemen, Rheuma und Bronchitis. Wegen der nervenstärkenden Wirkung ist die Wurzel Bestandteil in vielen Kräuterbittern.
Ihren Namen erhielt sie da ihr ihre Kräfte angeblich von den Erzengeln verliehen wurden, daher ist sie auch als Engelwurz oder Erzengelwurz bekannt. Allein das Aussprechen ihres Namens soll ausgereicht haben um Hexen in die Flucht zu schlagen.
So galt sie als Heilmittel gegen jeglichen bösen Zauber und soll helfen spirituelle, weißmagische Kräfte zu bündeln und zu verstärken.
In Schutzräucherungen darf sie nicht fehlen, und auch bei Wohnungsräucherungen, im Freien oder bei Einweihungszeremonien wird sie gern verwendet.
Die ätherischen Öle die Engelwurz enthält dienen als Fixativ für andere Duftstoffe.
Beim Sammeln sollte man aufpassen die Engelwurz nicht mit dem nahe verwandten Bärenklau zu verwechseln. Diese Pflanze enthält bei weitem mehr phototoxische Inhaltsstoffe und sie unterscheiden sich auf den ersten Blick nur durch die Form ihrer Blätter.

Duft: kräftig, erdig-warm, scharfe Grundnote, würzig

Wirkung: Entscheidungsfähigkeit, Selbstvertrauen, starke Schutzpflanze, lässt einen schützenden Lichtmantel entstehen, Ich-stärkend, Erdend, wirkt stärkend auf das Immunsystem, zur Reinigung alter Häuser, reinigt die Atmosphäre
Gegen: Mutlosigkeit, Existenzangst

Mischen mit:
Beifuss
Damiana
Salbei
Thymian
Lavendel
Weihrauch
Myrrhe
Erdrauch

Go To Top Of PageAnis (Früchte)



Anis (Pimpinella anisum) und Sternanis (Illicium anisatum) sind zwei verschiedene, nicht miteinander verwandte Pflanzen die jedoch ähnliche Eigenschaften besitzen.

Anis gehört zur Familie der Doldengewächse. Als beliebtes Gewürz verwendet zeichnet es sich durch seine Verdauungsfördernde Wirkung aus und wird auch orientalischer Fenchel genannt. In der westlichen Welt wird Anis vor allem in Brot und Backwaren verwendet, während er in der östlichen Kultur in vielen Likören und Spirituosen zu finden ist.
Zum Räuchern werden die Früchte (Samen) der Pflanze verwendet, die auch im getrockneten Zustand noch einen zwei bis zehn mm langen Stiel tragen.
Bei japanischem Räucherwerk ist Anis eines der wichtigsten Bestandteile. Besonders für Menschen die viel Kopfarbeit leisten bietet sich Anis als Räucherwerk an, denn es hilft nach getaner Arbeit abzuschalten.

Duft: frisch-würzig, holzig, süßlich

Wirkung: beruhigend, wärmend, stimmt heiter, entspannend, lindert physischen Schmerz, seelisches Gleichgewicht, leicht reinigend

Mischen mit:
Zimt
Weihrauch
Kardamom


Siehe auch bei Sternanis

Go To Top Of PageApfel


© Rolf van Melis/PIXELIO

Der Apfel (Malus communis) war seit jeher ein Symbol für Fruchtbarkeit und Liebe. Er wird ebenso mit weiblichen Brüsten, als auch mit männlichen Genitalien assoziiert. Verräuchern kann man die Blüten sowie auch kleine getrocknete Apfelstückchen. Meist wird er in Liebes- oder Heilräucherungen verwendet.

Duft: süßlich, und angenehm nach Bratapfel

Wirkung: oft verwendet in Liebesräucherungen, wärmend, inspirierend

Mischen mit:
Styrax
Myrrhe



Go To Top Of PageAprikosenkerne (Samen)




Der Aprikosenbaum (Prunus armeniaca) wurde angeblich von den Göttern gesegnet und wurde auch der Baum der Gesundheit genannt.
Aprikosen gehören der gleichen Familie wie die Mandeln an, und in ihrem harten Stein befindet sich je nach Sorte, ein süßer oder bitterer Kern. Die bitteren Kerne sollte man aufgrund ihres hohen Blausäuregehalts nicht einnehmen, während man die süßen Kerne problemlos essen kann. Sie werden traditionell als billiger Mandelersatz gemahlen und als preiswerte Alternative für Marzipan verwendet.
Zum Verräuchern sollte man die Kerne mit dem Mörser zerkleinern und am besten mit Weihrauch oder anderen Harzen mischen, da eine starke Rauchentwicklung stattfindet.

Mischen mit:
Weihrauch
Sassafras
Patchouli

Go To Top Of PageArnika (Blüte)

andere Namen: Donnerwurz, Wolfsbanner, Johannisblume


© Günter-Havlena/PIXELIO

Arnika (Arnica montana) steht bei uns unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden, aber im Versand und in verschiedenen Gärtnereien ist die Pflanze leicht erhältlich.
Als Heilpflanze wird sie für vielerlei Zwecke verwendet da ihre Inhaltsstoffe entzündungshemmend und antiseptisch wirken. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn alle Teile der Pflanze sind giftig.
Neben ihren Heilwirkungen ist sie auch als magische Pflanze bekannt die besonders um die Sommersonnenwende in heidnischen Bräuchen und Ritualen verwendet wurde.
Wegen ihrer Schleimhaut reizenden Wirkung wurde sie oftmals auch dem Schnupftabak zugesetzt, was aber eher nicht zu empfehlen ist.

Duft: würzig, rauchig

Wirkung: Kraft

Mischen mit:
Eisenkraut
Hirtentäschel
Weihrauch
Wacholder

Go To Top Of PageAsant (Harzpulver)

andere Namen: Stinkasant, Asafoetida, Teufelsdreck




Asant (Ferula asa foetida) aus der Familie der Doldengewächse ist in Afghanistan und benachbarten Regionen heimisch. Die Pflanze verbreitet einen übel riechenden, stechenden Geruch der sich hervorragend für Schutz- und Austreibungsräucherungen eignet.
Verräuchert wird der getrocknete Saft der Pflanze den man entweder pulverisiert oder in kleineren Klumpen erstehen kann.
Sein stechendes Aroma erinnert stark an Knoblauch weswegen man ihn besser mit wohlriechenden Harzen vermischt, oder beim Räuchern das Fenster öffnet. Dieser extreme Duft bringt aber vermutlich gerade deswegen eine entkrampfende, nervenberuhigende Wirkung mit sich. Die Nomadenheilkunde empfiehlt bei starker innerlicher Erregtheit oder Schock Asant zu gleichen Teilen mit Myrrhe zu verräuchern.
Als Amulett am Körper getragen vertreibt es Krankheit und Unglück und soll vor Fieber und Erkältung schützen.
Früher gab es zwei Arten von Asant. Der eine wohlriechend und der andere stechend und übelriechend. Heutzutage ist der wohlriechende Asant nur noch in der Literatur erhalten. Von den Griechen wurde er Sylphion genannt, die Römer nannten ihn Laserpitium. Aber heute ist nicht mehr nachvollziehbar von welcher Pflanze er stammte, so erhält man nur noch den übelriechenden Asant.

Duft: stechend, scharf, übel riechend, erinnert an Knoblauch, manchmal fischig

Wirkung: Exorzismus, Reinigung, starkes Nervenmittel bei Panik, Angst und Nervosität

Mischen mit:
Myrrhe


Go To Top Of PageB
Go To Top Of PageBaldrian (Wurzel)

andere Namen:
Augenwurz, Hexenwurz, Dreifuss, Mondwurz, Elfenwurz




Der Baldrian (Valeriana officinalis) der aus der Familie der Baldriangewächse stammt wächst hauptsächlich in bewaldeten Gebieten Europas und auch teilweise in Nordamerika.
Baldrian ist durch seine wissenschaftlich erwiesene Wirkung als gut verträgliches Heilmittel in vielen Kulturen beliebt. Verwendet bei nervösen Verspannungen, Schlafstörungen, Nervenleiden und auch zur Schmerzlinderung.
Seine volkstümlichen Namen wie zb Mond- oder Elfenwurz verdankt er den Umständen, dass er uns beim verräuchern hilft Naturwesen stärker wahrzunehmen.
Auch wird er verräuchert um böse Energien und Geister auszutreiben. Er soll ausgestreut vor Verzauberung bewahren und gehört zu den Pflanzen die vor der Pest schützen sollten.
Ebenso wurde er als Amulett getragen oder für Bindezauber verwendet. Zum Beispiel tranken Braut und Bräutigam auf ihrer Hochzeit beide Wein mit Baldrian um ihre Bande zu stärken.
Auf Katzen hat Besonders der Geruch der Wurzel eine hohe Anziehungskraft. Und da man diese oft in Verbindung mit Hexen brachte, maß man der Wurzel große Zauberkräfte bei.
Die Wurzel sollte man beim Räuchern eher gering dosieren, da sich sonst ein sehr rauchig-stechender Duft entwickelt.

Duft: rauchig

Wirkung: (Blüte) Intuition, stärkt das innere Auge, fördert Traumerleben, (Wurzel) fördert die Lust, Bindungs-Räucherung, Geisteraustreibung

Mischen mit:
Weihrauch
Kalmus
Lavendel
Rosmarin

Go To Top Of PageBalsamtanne (Rinde, Harz)



Die Balsamtanne (Abies balsamea) gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist in Nordamerika heimisch. In Zwergenform wächst sie auch in unseren Gärten und wird als Weihnachtsbaum immer beliebter.
Die Rinde des jungen Baumes ist meist glatt und es finden sich darunter häufig Harzbeulen. Der Pflanzensaft der aus dem Baum gewonnen wird, nennt man Kanadabalsam und wird hauptsächlich industriell genutzt.
Ein Aufguss von der jungen Rinde und der Zweige soll angeblich aufgrund des hohen Vitamin C Gehalts gegen Skorbut genutzt worden sein. Auch kann man die junge Rinde zur Not essen.
Die kanadischen Indianer kauen Kanadabalsam bei Halsentzündungen, aber nutzen ihn auch zur Behandlung von Schnittverletzungen, Quetschungen und Prellungen.

Duft: würzig, rauchig

Wirkung: Heilung, Reinigung, gegen Arthritis

Mischen mit:
Copal

Go To Top Of PageBasilikum (Blätter)


© S.Hainz/PIXELIO

Basilikum (Ocimum basilicum) stammt aus der Familie der Lippenblütler und ist ein beliebtes Küchenkraut. Aber auch in der Magie findet es zahlreiche Verwendungszwecke. Zu Schutzzwecken mischt man es mit Weihrauch, bei Ritualen zur Anziehung von Wohlstand und Glück darf es nicht fehlen.
Das ätherische Öl lässt Sympathie zwischen zwei Menschen entstehen und wird verwendet um Konflikte zu verhindern oder zu lösen. Es soll Glücksgefühle fördern und Geld anziehen, was auch der Grund sein mag weswegen es Spanische Prostituierte benutzten um Freier anzulocken. Basilikum hat auch eine leicht aphrodisierende Wirkung, was vielleicht daran liegt, dass es das Selbstvertrauen wachsen lässt.

Duft: krautig

Wirkung: Schutz, Reinigung, Liebe, aphrodisierend, Selbstvertrauen

Mischen mit:
Lemongras
Weihrauch



Go To Top Of PageBeifuss (Kraut)

andere Namen: Gänsekraut, Wilder Wermut, Hexenkraut, Mugwurz, Frauenwurz


© knipseline/PIXELIO

Beifuss (Artemisia vulgaris) stammt aus der Familie der Korbblütler und gedeiht auf kargen, trockenen Böden genau wie auf fettem Lehmboden. Oft findet man ihn an Bahndämmen, Straßenrändern oder Schutthalden. Die Strahlen und Energien denen er an diesem Ort ausgesetzt ist, kann er gut neutralisieren oder abbauen. Diese Wirkung wurde früher sogar dazu genutzt um aufziehende Gewitter mit seinem Rauch zu neutralisieren.
Beifuss wurde in die Schuhe gelegt um auf langen Reisen vorzeitigem Ermüden vorzubeugen - das versprach zumindest Plinius.
Ein Amulett von Beifuss spendete Schutz. An Sonnenwende flocht man sich einen Gürtel aus Beifuss um ihn anschließend ins Feuer zu werfen. So sollte alles Leid, Krankheiten und negative Energien dem Feuer übergeben werden.
Einer seiner vielen Namen ist Frauenwurz, was auf seine Verwendung als Frauenheilmittel zurückzuführen ist. Er entspannt den Unterleib, verstärkt das weibliche Lustgefühl und die Intuition.
In Japan und China wird Beifuss für Moxa-Behandlungen verwendet die speziell gegen Gicht und Rheumatismus helfen sollen.
Auch ganz allgemein soll er unsere spirituellen Kräfte stärken und bei der Divination helfen. Bei Übergangsriten aller Art darf er als Bestandteil des Räucherwerks nicht fehlen.

Duft: würzig-krautig

Wirkung: Schutz, Reinigung, Segen, stärkt das Weibliche, Intuition, Divination, Traumbewusstsein, hilft beim Trauern und Loslassen

Mischen mit:
Wacholderholz
Patchouli
Sandelholz
Weihrauch


Go To Top Of PageBenzoe Siam (Harz)



Benzoe Siam (Sytrax-tonkinensis Craib.) ist ein in Hinterindien heimisches gelblich-weißes bis gelbbraunes Harz. Gewonnen wird das Harz durch Anritzen der Rinde.
Benzoe Siam wie auch Sumatra finden beide in der Parfümindustrie Verwendung. Siam wird zur Konservierung von Fetten benutzt und bevorzugt in der Pharmaindustrie eingesetzt.
Allgemein ist Benzoe Siam wesentlich teurer als Benzoe Sumatra, und erfreut sich größerer Beliebtheit da es als edler gilt. Charakteristisch ist die vanillige Note, da es die gleichen Inhaltsstoffe wie Vanille enthält.
Medizinisch wurde es in Form einer Tinktur bei Ekzemen, Pilzbefall und zur Wundheilung angewendet. Der Rauch soll bei trockenem Husten hilfreich sein. Dennoch sollte man es vorsichtig dosieren, da es gerade am Anfang zu starker Rauchentwicklung neigt, und zunächst scharf riecht bis es seine weichere Note entfaltet die sich lange im Raum hält.
Verräuchern kann man es besonders zur Unterstützung kreativer Arbeit. Es spendet Inspiration und hüllt in einen warmen Mantel der Geborgenheit ein. Daher ist es besonders geeignet für Räucherungen am Abend, wozu es meist mit Myrte und Sandarak gemischt wird. Ein Gefühl von inneren Frieden wird vermittelt. Diese sinnliche Duftnote ist besonders typisch für orientalisches Räucherwerk, wo es beinahe in allen Stäbchen und Kegelchen enthalten ist.
Als Benzoeöl wird es verdünnt in die Haut eingerieben um die inneren Kräfte zu mehren und das bewusste Denken zu aktivieren. Als Tinktur riecht sie sauber und antiseptisch und ist ideal zur Steigerung von geschäftliche Erfolg und Schärfung der mentalen Fähigkeiten.

Duft: zuerst scharf, dann vanillig-balsamische note, angenehm harzig

Wirkung: Reinigung, Wohlstand, Stärkung der geistigen Fähigkeiten, harmonisierend, entspannend, einhüllend, wärmend, aphrodisierend, Liebe
Gegen: Husten, Stress

Mischen mit:
Sandelholz
Myrte
Zimt
Weihrauch
Sandarak
Zedernholz
Myrrhe
Adlerholz
Labdanum
Tonkabohne

Go To Top Of PageBenzoe Sumatra (Harz)



Benzoe Sumatra (Styrax benzoin) stammt aus Indonesion und Indochina und zeichnet sich durch seine rötlich- bis dunkelbraune Farbe aus.
In der Lackindustrie wie auch bei der Lederverarbeitung wird Sumatra wirtschaftlich verwendet.
Das Öl ist auch Bestandteil des heiligen Salböls dass bei Krönungszeremonien verwendet wird.
Während Benzoe Siam teurer und generell beliebter als Benzoe Sumatra ist, gibt es doch einige die Sumatra bevorzugen. Die Note ist ein wenig weicher und sanfter, und führt selbst bei Überdosierung nicht zum Hustenreiz wie es bei Siam passieren kann.
Verwenden kann man Benzoe in Verschiedenen Kombinationen, da es sich hervorragend mit anderen Räuchersubstanzen mischen, sowie auch alleine verräuchern lässt. Zum Beispiel kann man es mit Zimt mischen um geschäftlichen Erfolg anzuziehen.
Es wirkt genau wie Benzoe Siam einhüllend und beruhigend während es bei Stress und Erschöpfung anregend wirkt.

Duft: sanft-weich, Vanille-Aroma, süß balsamisch

Wirkung: Harmonie, Entspannung, wärmend, einhüllend, geistige Anregung, Reinigung, stimulierend, aphrodisierend, Liebeszauber, energiespendend
Gegen: Stress, Erschöpfung

Mischen mit:
Sandelholz
Zimt
Weihrauch
Zedernholz
Jasmin
Myrrhe
Koriander
Tolubalsam

Go To Top Of PageBernstein (Harz)




Das Bernstein (Succinum) ist Millionen Jahre altes, versteinertes Harz von Laub- oder Nadelhölzern des Tertiärs. Im antiken Griechenland wurde Bernstein Elektron genannt. Darin hat das Wort Elektrizität seinen Ursprung, denn das Harz lädt sich bei Reibung elektrisch auf.
Der Name Bernstein kommt vom niederdeutschen „Börnstein“ was Brennstein bedeutet.
Das Harz galt als Heilmittel gegen Harnwegsbeschwerden, Magenschmerzen, Erkältungskrankheiten und vieles mehr. Auch heute noch kann man es in der Apotheke erwerben, wo es als Rheumamittel vertrieben wird, und als Bestandteil in Kosmetika die Haut revitalisieren soll. Am häufigsten wird er jedoch als Amulett oder Kette getragen, was ebenfalls gegen Rheuma helfen soll, und Kinder beim Zahnen unterstützt.
Die Griechen kannten Bernstein auch als Räucherwerk. Er verband sie mit den Göttern der Sonne, und wurde deswegen auch Sonnenstein genannt.
In der chinesischen Medizin heißt es, dass verräucherter Bernstein ein wirksames Mittel gegen Angstzustände, Schlaflosigkeit, Vergesslichkeit und Verkrampfung sein soll.
Die Sufis räuchern ihn zur Befreiung des Herzens.
Im Mittelalter wurde er gegen Nierensteine, Epilepsie und Pest geräuchert und hat sich bis in die heutige Zeit als medizinischer Räucherstoff erhalten.
Bernstein zum Verräuchern kann man als Bernstein-Granulat erwerben.

Duft: kräftig, herb-würzig, der Geruch variiert je nachdem von welcher Pflanze er ursprünglich stammt

Wirkung: ionisierend, aufbauend, Nerven stärkend
Gegen: Ermüdung, Erschöpfung

Mischen mit:
Benzoe
Zedernholz
Sandelholz

Go To Top Of PageBesenginster (Blüte)




Besenginster (Cytisus scoparius) wird als Räuchermittel immer bekannter, aber als Kraut für magische Rituale wurde es schon immer verwendet. Die Zweige wurden dafür benutzt den Bereich rund um den Platz auszufegen wo man ein Ritual abhalten wollte. Anschließend verräucherte man es zur Reinigung. Seine Blüten machen sich gut in Räuchermischungen.
Die Einwohner Südamerikas rauchten die Blüten in Zigaretten was entspannend wirken soll.
Aber man darf Ginster auf keinen Fall innerlich anwenden, denn das in ihm enthaltene Cytisin ist sehr giftig und führt nach Atemlähmung schnell zum Tod.

Duft: krautig, zart

Wirkung: Schutz, Reinigung, Heilung

Mischen mit:
Rose
Sandelholz

Go To Top Of PageBetelnuss (Samenpulver)



Betelnuss (Areca catechu) gehört zu den psychoaktiven Kräutern die wegen ihrer leicht euphorisierenden Wirkung geschätzt werden. Die Betelpalme kommt in den tropischen Ländern Asiens vor, und war vor der Einführung des Alkohols das meistgebrauchte Genussmittel dieser Region. Der Inhaltsstoff Arecolin wirkt auf das Zentrale Nervensystem leicht berauschend und anregend. Übermäßiger Genuss, oder die Verwendung unreifer Nüsse kann jedoch Schwindel, Erbrechen und Übelkeit hervorrufen. Betelnüsse müssen zum Räuchern pulverisiert werden. Man sollte das Pulver mit anderen Räuchersubstanzen mischen, da es alleine verbrannt nicht besonders gut riecht.

Duft: nicht besonders angenehm

Wirkung: berauschend, Austreibung

Mischen mit:
Damiana
Sandelholz
Weihrauch
Benzoe
Goldmohn

Go To Top Of PageBilsenkraut (Kraut und Samen)


© Albedo/PIXELIO

Bilsenkraut (Hyoscyamos niger) wird auch schwarzes Bilsenkraut genant, und ist eine giftige wildwachsende Pflanze die zu den Nachtschattengewächsen zählt.
Der alleinige Geruch der Pflanze kann schon Übelkeit erregen. Wie alle Giftpflanzen ist es umgeben von zahlreichen Mythen und Legenden. So soll ein Mann der nackt, früh morgens, alleine und auf einem Bein stehend ein Bilsenkraut pflückt, die Lieber einer Frau gewinnen können, da ihn das Bilsenkraut schön und begehrenswert macht.
Aber man sollte vorsichtig sein, denn der bloße Hautkontakt mit der giftigen Pflanze kann bereits Wahrnehmungsveränderungen verursachen.
Bilsenkraut wurde oft als Bestandteil der legendären Flugsalben genannt, was aufgrund seiner Psychoaktiven Wirkung nicht verwunderlich ist. Im Okkultismus wurde Bilsenkraut zur Geisterbeschwörung oder Anrufungszeremonien geräuchert.
Beim Räuchern sollte man immer ein Fenster geöffnet halten und den Rauch nie direkt einatmet. Bei innerlicher Anwendung kann sehr schnell ein Tod durch Atemlähmung eintreten.

Duft: verbranntes Laub

Wirkung: Liebe, Divination, Astralreisen, Aphrodisiakum, Beschwörungszeremonien, psychoaktiv

Mischen mit:
Benzoe
Copal
Dammar

Go To Top Of PageBoldo (Blätter)



Boldo (Peumus boldus) ist ein immergrüner Baum der bis zu sechs Meter hoch wird und in den chilenischen Anden heimisch ist.
Als altes indianisches Heilmittel wird er bei Durchfallerkrankungen, Blasenleiden, Wurmbefall und Frauenleiden verwendet.
In der europäischen Medizin wird er zumeist bei Leberleiden eingesetzt. Die Küche bereichert er als verdauungsförderndes Gewürz mit einem frischen, minzigen Geschmack. Bei Zahnschmerzen oder Rheuma wurde eine Paste aus Boldoblättern angefertigt um sie dann auf die betroffenen Stellen zu legen um die Schmerzen zu lindern.
In der Räucherheilkunde kuriert er, besonders vermischt mit Copal, Pinie oder Kiefer, Atemwegserkrankungen und nervöse Einschlafstörungen. Er hat eine beruhigende, ausgleichende Wirkung. Bisweilen wurden die Blätter sogar gegen Geisteskrankheit geräuchert.

Duft: aromatisch, minzig, kräftig, etwas säuerlich

Wirkung: beruhigend, innerlich reinigend, ausgleichend, aufhellend

Mischen mit:
Copal
Pinie
Kiefer
Melisse

Go To Top Of PageBurgunderharz

Siehe Fichtenharz

Go To Top Of PageC
Go To Top Of PageCassiablüten (Blüte)


Cassiablüten stammen vom chinesischen Zimtbaum (Cinnamomum aromaticum), der in China zu den ältesten kultivierten Pflanzen gehört. Die getrockneten Blütenknospen haben eine Größe von etwa 3-5 mm und werden neben Rinde, Zweige und Blätter verarbeitet.
Bereits im Altertum wurde Cassia Bestandteil von heiligen Räucherungen. Der Duft soll das Herz öffnen, Entspannung und Ruhe vermitteln. Kleine Mengen wirken anregend auf das zentrale Nervensystem und Insekten abwehrend.

Duft: zimtartig, würzig, süß-holzig

Wirkung: wärmend, Entspannung, Ruhe, Insekten abwehrend

Mischen mit:
Myrrhe
Sandelholz
Benzoe

Go To Top Of PageColanuss (Frucht und Fruchtpulver)



Die Colanuss (Cola Vera) wächst auf dem Kolabaum aus der Gattung der Malvengewächse.
Ursprünglich aus den tropischen Wäldern West-Afrikas wird er heute in den ganzen Tropen kultiviert. Ursprünglich wurden seine Nüsse sogar zur Herstellung von Coca-Cola verwendet, was ihm den Namen verdankt.
Aber es wird schon seit Jahrhunderten in Afrika als Genussmittel verwendet. Dazu bricht man die Samen entlang der Naht auf, zerteilt sie in kleine Stücke und kaut sie. Sie ist stimulierend, Appetit hemmend, regt die Verdauung an und ist leicht Schmerz stillend. Ebenso wird ihr eine leicht aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
So darf sich auch bei rituellen Zeremonien als Bestandteil von Räuchermischungen nicht fehlen. Alleine sollte man sie aber nicht verräuchern, da sie zu schnell abbrennt und ihr Eigengeruch zu beißend qualmt.

Duft: stechend, rauchig

Wirkung: stimulierend, tonisierend, aphrodisierend

Mischen mit:
Damiana
Copal
Wacholderholz

Go To Top Of PageColophonium

siehe Kiefernharz

Go To Top Of PageCopaivabalsam

andere Namen: Copaiba, Kopaia



Copaivabalsam wird aus den Copaifera Gewächsen die zur Familie der Schmetterlingsgewächse gehören gewonnen. Heimisch sind diese Bäume in den tropischen Gebieten Südamerikas.
Das Gemisch aus Harz und ätherischem Öl wird durch Anritzen der Baumrinde gewonnen und findet Verwendung in der Volksmedizin bei Verletzungen, Hautkrankheiten, Erkältungskrankheiten und Geschlechtskrankheiten. Eine Einnahme ist allerdings nicht zu empfehlen, da der Balsam bei Überdosierung toxisch wirkt. Früher wurde der Balsam auch in der Porzellanmalerei und bei der Herstellung von Pauspapier verwendet.
Anfänglich hat er eine hellgelbe Färbung die mit zunehmendem Alter immer dunkler wird. Bei Räuchermischungen gibt man ihn erst zum Schluss zu, damit er sich auf alle Bestandteile gleichmäßig verteilen kann.

Duft: aromatisch, erfischend-harzig, leicht vanillig, erinnert an Patchouli

Wirkung: Reinigung der Raumluft, anregend auf Sexualorgane

Mischen mit:
Jasmin
Rose
Lavendel
Benzoe


Go To Top Of PageCopal (Harz)

andere Schreibweise: Kopal

Der Copalbaum (Protium copal, Bursera spp.) der von den Indianern Copalquahuitl genannt wurde, stammt ursprünglich aus Mexiko wird aber heute in vielen Teilen der Welt angebaut. Copal ist heutzutage ein Sammelbegriff für verschiedene Bursera-Arten.
Auch das Harz der australischen Kaurifichte wird als Copal angeboten, ebenso wie das ostindische Copal des Canarium bengalese wovon fossile Harze im Handel vertrieben werden.
Als Copal-Manila ist das Harz des Dammara-Baumes bekannt. Das „eigentliche“ Copal ist das Harz von mittel- und südamerikanischen Bäumen.
Man unterteilt ihn in drei Sorten, Copal-Blanco (weißer Copal), Copal-Negro (schwarzer Copal, oder Nacht-Copal) und Copal-Oro (Gold-Copal), auf die nachfolgend noch genauer eingegangen wird.
Copal wurde bei den Mayas als heilig verehrt und wurde bei Initiationsriten oder Divination der Indianer verräuchert. Alle Arten haben eine sehr stark heilende Wirkung. Man kann das Harz einzeln verräuchern aber es eignet sich auch hervorragend für Mischungen. In Südamerika hat es den selben Stellenwert wie bei uns der Weihrauch.

Duft allgemein: hell, klar, zitronig

Wirkung allgemein: Schutz, reinigt die innere Haltung, unterstützt geistig-spirituelle Arbeit, Liebe, Vertreibungsräucherungen
Gegen: Hexerei


Copal-Blanco



Das gelblich-weiße, transparente Harz wird im flüssigen Zustand geerntet und auf Blätter zum Trocknen ausgelegt.

Duft: fruchtig, zitronig, hell, weihrauchähnlich

Wirkung: innerlich reinigend, unterstützt geistige und spirituelle Arbeit, erfrischend

Copal-Negro



Schwarzer Copal wird häufig auch Nacht-Copal genannt. Er gilt als die Beste Qualität unter den Copal Harzen, und wird deswegen auch zu einem höheren Preis verkauft.

Duft: schwer, mystisch, balsamig, erdig

Wirkung: erdend, beruhigend, hilft Gegensätze in uns wahrzunehmen

Copal-Oro



Copal-Gold wird wegen seiner Farbe auch häufig Bernstein-Copal genannt. Die Mayas verbrannten ihn zu Ehren der Sonne bei Sonnenaufgang. Er hilft sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Duft: fein, weich, warm

Wirkung: öffnet die Sinne, anregend, Phantasie, Kreativität, stimmungsaufhellend, aufbauend

Go To Top Of PageCostuswurzel (Wurzel)

andere Schreibweise: Kostus



Costus (Saussurea lappa, saussurea costus) ist ein Korbblütengewächs welche ihre Heimat in Nordindien hat. Die Wurzel der etwa 3m hohen Pflanze wird seit jeher als starke Heilpflanze verwendet. Sie findet Verwendung bei Rheuma, Asthma, Krämpfen und chronischen Hauterkrankungen.
In Arabien ist sie häufig Bestandteil in sinnlichen Räuchermischungen, da sie eine aphrodisierende Wirkung haben soll. Fein zerrieben ist sie ein wichtiger Bestandteil in japanischen Räucherstäbchen und Duftkugeln.

Duft: grün, veilchenartig, erdig, intensiv

Wirkung: aphrodisierend, psychisch entkrampfend, entspannend, aufbauend, revitalisierend

Mischen mit:
Sandelholz
Wacholder
Zimt
Patchouli
Sadebaum
Veilchen
Rose
Rhododendron

Go To Top Of PageD
Go To Top Of PageDamiana (Blätter)



Damiana (Turnera diffusa) ist ein gelbblühender Straus der in waldigen Gebieten von Südkalifornien bis Argentinien zu finden ist. Hauptsächlich wird sie aus Mexiko importiert wo sie in größerem Ausmaß angebaut wird.
Die Pflanze ist ein beliebter Tabakersatz, der gegen Asthma geraucht wird, und auch wegen seiner leicht euphorisierenden Wirkung bekannt ist. Viele schwören auf die aphrodisierende Wirkung der Pflanze die man auch in Form von Tee oder Tränken zu sich nehmen kann.

Duft: grün, krautig, süßlich

Wirkung: Liebesräucherungen, tonisierend, entkrampfend, euphorisierend, stimmungsaufhellend, konzentrationssteigernd

Mischen mit:
Copal
Cassia
Colanuss
Jasmin
Sandelholz

Go To Top Of PageDammarharz (Harz)




Dammar (Canarium strictum) ist das Gummihart des malaysischen Baumes Damara, aber ebenso auch ein Sammelbegriff für eine Reihe von Harzen, die in Südostasion und Neughuinea aus mehreren, miteinander verwandten Bäumen gewonnen werden. Dammar ist bei uns als weißes und braunes Harz erhältlich.
Dieses traditionelle Räucherharz darf in seinem Ursprungsland in keiner Schutz oder Reinigungsmischung fehlen. Industriell findet es Verwendung in der Herstellung von Lacken oder als Fixativ in der Parfümherstellung. Der Name Dammar bedeutet in der malaiischen Sprache auch Licht, was daher kommt dass er die Fähigkeit hat dunkle Stimmungen zu brechen, Licht und Inspiration zu bringen. Außerdem hat das Harz eine stark Lichtbrechende Eigenschaft. Durch die erhellende Wirkung eignet sich Dammar hervorragend bei Räucherungen gegen Depression und Schwermut. Wenn man mit Lichtwesen wie Engeln in Verbindung treten möchte liegt man mit Dammar genau richtig.

Duft: hell, frisch, zitrusartig

Wirkung: Schutz, Reinigung, Inspiration, aktiviert den Geist, hellsichtige Wirkung

Mischen mit:
Myrrhe
Melisse

Go To Top Of PageDrachenblut (Harz)



Drachenblut ist das blutrote Harz des asiatischen Drachenblutbaumes (Daemonorops draco), was von Blüte und Frucht abgesondert wird. Auch aufgrund seiner besonderen Farbe werden ihm viele Kräfte und Legenden nachgesagt. Besonders als Bestandteil von Schutzräucherungen ist Drachenblut sehr zu empfehlen. Es kann negative Energien neutralisieren und verstärkt die reinigende Wirkung von Weihrauch, weswegen es wohl auch dem Kirchenweihrauch beigemischt wird. Ein Stückchen Drachenblut unter die Matratze gelegt soll von Impotenz kurieren.

Duft: dunkel-herbe, manchmal gummiartig

Wirkung: Schutz, Energie, Reinigung, Liebe, Exorzismus, Potenz

Mischen mit:
Zeder
Sandelholz
Labdanum
Weihrauch
Salbei

Go To Top Of PageE
Go To Top Of PageEiche (Rinde)


© Maja Dumat/PIXELIO

Von der Eiche (Quercus) gibt es nahezu 500 Arten, die sich über die ganze Welt verbreiten.
Das Wort Quercus (von dem vermutlich auch unser Wort „Kirche“ stammt) kommt angeblich aus dem Keltischen. In vielen Kulturen galt sie als heilig, und wurde als Symbol für Stärke und Lebenskraft auch in viele Wappen aufgenommen. In Deutschland schaffte sie es zum Beispiel auf die Rückseite der Eurocent-Münze.
Besondere Zauberkräfte sollten ihr innewohnen wenn Misteln auf ihr wuchsen. Das Wort Druide stammt aus dem keltischen was so viel wie Eichenkundiger bedeutet.
Getrocknetes Eichenlaub hängte man in Haus und Stall auf, da es den Ruf hatte vor Hexerei und Dämonen zu schützen. Auszüge aus der Pflanze helfen aufgrund ihres Gerbstoffgehalts bei leichten Vergiftungen, Durchfall, Fußschweiß und diverse Ausschläge.

Duft: warm, würzig, Lagerfeuer

Wirkung: Macht, Stärke, Durchaltevermögen, Ruhm, Kraft, langes Leben, Gerechtigkeit

Mischen mit:
Boldo
Pfefferminze
Styrax

Go To Top Of PageEichenmoos (Flechte)



Eichenmoos (Evernia prunastri) findet man auf unterschiedlichen Bäumen, vorzugsweise Eichen, woher es seinen Namen hat.
Die Flechten produzieren eine Säure, durch welche Boden mit Nährstoffen angereichert wird, was wiederum anderen Lebewesen erlaubt sich anzusiedeln.
Wegen der reizmildernden Wirkung wird es traditionell bei Beschwerden der Atemwege angewandt.
In Räucherrezepten wird es meist als Öl-Destillat angegeben. Wenn man dieses nirgends bekommt, kann man es durch eine Mischung aus Vetiveröl und Zimtöl gut imitieren.

Duft: bitter, ledrig-warm, intensiv

Wirkung: unterstützt die Auflösung schmerzhafter Erinnerungen, Loslassen, stärkt Selbstvertrauen, Geldsegen

Mischen mit:
Dammar

Go To Top Of PageEisenkraut (Kraut)

andere Namen: Druidenkraut, Sagenkraut, Traumkraut, Vervain, Verbena



Eisenkraut (Verbena officinalis) ist eine mehrjährige Pflanze deren Vorkommen sich auf ganz Europa erstreckt. Charakteristisch ist ihr kurzer Wurzelstock, die kurze Basis die teilweise verholzt ist, mit kleinen gezähnten, gefiederten Blättern und ihre kleine weiß-blauen Blüten auf den langen Stielen.
Zu finden ist sie meist auf Feldern, Wiesen und Wegrändern.
Sie ist eine der zwölf magischen Pflanzen der Rosenkreuzer und DIE heilige Keltenpflanze schlechthin. In der Heilkunde wurde häufig gegen Krankheiten eingesetzt die magische Ursachen hatten. So fand sie ihre Verwendung gegen Epilepsie, Kopfschmerzen und Kropfbildung. Aufgrund ihrer magischen Kräfte wurde sie beim Wahrsagen verräuchert und stand auch in dem Ruf die Liebeskraft zu stärken. Zumindest im Altertum glaubte man, dass das Kraut die Kraft besaß eine sterbende Liebe neu zu entfachen. Germanische Frauen steckten ihren Rittern ein Sträußchen in die Rüstung, denn es sollte angeblich „hieb- und stichfest“ machen. Die Pflanze stand auch in dem Ruf Eisen härten zu können, wodurch sie ihren Namen bekam, und so wurden Schwerter vor dem Gebrauch in einen Sud aus Eisenkraut getaucht. Auch kann man sich ein Sträußchen davon unters Kopfkissen legen, um seine Träume zu fördern. Außerdem soll es helfen sich an seine Träume besser zu erinnern.
In Räumen wo viel gestritten wird (z.B. Gericht, Anwaltskanzleien) soll man Eisenkraut räuchern um diplomatische Fähigkeiten zu stärken und das Wirken göttlicher Gerechtigkeit zu fördern.

Duft: frisch, zironig, krautig

Wirkung: Inspiration, Hellsichtigkeit, Reinigung negativer Gedankenformen, Mut, innere Stärke, Schutz, Wohlstand, Liebeszauber, fördert diplomatische Fähigkeiten, gegen Unsicherheit und Angst

Mischen mit:
Weihrauch
Tolubalsam
Elemi
Zeder

Go To Top Of PageElemi (Harz)



Elemi (Canarium luzonicum) ist das Harz eines bis zu 30 m hohen, tropischen Baum der hauptäschlich auf den Philipinen und den Molukken zu finden ist, wo er auch kultiviert wird. Er stammt aus der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae)
Der Saft den der Baum absondert hat zuerst einen sehr beißenden Geruch. Nach längerer Trocknung erstarrt dieser dann zu einer weichen, pastenartigen Konsistenz. So kommt er dann auch meist zu uns in den Handel. Oftmals wird durch Extraktion des Harzsaftes das festere Resinoid hergestellt.
Medizinisch wird Elemi zur Hautpflege, bei Krankheiten der Atemwege und zur allgemeinen Stimulierung eingesetzt. Der frische Duft des Harzes kann uns neue Energie geben, und eignet sich hervorragend für eine Morgen-Räucherung. Es schafft eine Stimmung des Neubeginns und spendet Hoffnung für die Zukunft.

Duft: frisch, grün, klärend, zitrusartig, Hauch von Fenchel

Wirkung: Reinigung, Klärung, erfrischend, aktivierend, energetisierend

Mischen mit:
Sandelholz
Mastix
Sweetgrass
Myrrhe
Rosmarin
Lavendel

Go To Top Of PageEngelwurz

siehe Angelika

Go To Top Of PageErdrauch (Kraut)


© bbroianigo/PIXELIO

Erdrauch (Fumaria officinalis) ist eine einjährige Pflanze die karges Ödland liebt und häufig an Wegrändern zu finden ist.
Erdrauch ist stark reinigend und hat eine abführende, galleanregende Wirkung. Bei geringer Dosierung wirkt er anregend, bei höherer Dosierung betäubend. Im Mittelalter wurde er bei Dämonenaustreibungen verräuchert, und sollte den Kontakt mit der Zwischenwelt erleichtern.
Da der Duft beim Verräuchern nicht besonders angenehm ist, sollte man Erdrauch immer nur in Mischungen verwenden.

Duft: nicht besonders angenehm, stechend

Wirkung: hilft bei Entscheidungslosigkeit, Exorzismus, Kontakt mit Zwischenwelt

Mischen mit:
Weihrauch
Kampfer

Go To Top Of PageEsche (Blätter, Samen)


© Moritz/PIXELIO

Die Esche (Fraxinus excelsior) besiedelt schon seit tausenden Jahren Nord- und Mitteleuropa.
Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um diesen Baum. So wurden in einer Legende die Kinder aus den Eschen geholt. In Schweden goss man am Aschermittwoch Wasser über die Wurzeln der Esche um der Askafro, der Eschenfrau, ein Opfer darzubringen. In der Antike sagte man, dass die Esche von einem weiblichen Geist, der Nymphe Melia bewohnt werde. In altnordischen Sagen gibt es eine Geschichte über die Weltenesche Yggdrasil. Sie verbindet die Über-, Unter- und Zwischenwelt. In ihrer Krone wohnt ein Adler, an ihren Wurzeln frisst die Schlange Nidhägr und ein Eichhörnchen läuft ständig am Stamm auf und ab um Streit zwischen ihnen zu stiften. Zwei Hirsche und eine Ziege fressen von den Blättern der Esche. An den Wurzeln sitzen die drei Nornen, die Schicksalsgöttinnen, die das Schicksal der Menschen spinnen, messen und schneiden. Die Wurzeln der Esche werden mit dem Wasser des Lebens benetzt, um so die bewahrenden und die zerstörenden Kräfte im Ausgleich zu halten. Da die Schlange Nidhägr der Esche am Ende doch nichts anhaben kann steht die Esche in dem Ruf Schlangen vertreiben zu können. Bei Schlangenbissen wurde ein Sud aus Rinde, Blättern und Wurzeln bereitet um Linderung zu schaffen.
Aus ihren Ästen wurden Wanderstecken gefertigt um sich vor Kobolden zu schützen, und junge Hölzer mit Blättern verwendete man für Regenzauber.

Duft: rauchig

Wirkung: Schutz bei Mobbing, und Manipulation, hat Transformationskräfte, hilft vergangene oder zukünftige Leben zu sehn

Mischen mit:
Eschensamen
Fichtenharz
Eisenkraut
Beifuß
Mistel
Wacholder

Go To Top Of PageEukalyptus (Blätter)



Der Eukalyptusbaum (Eucalyptus globulus) ist robust, mittelgroß und gehört zur Familie der Myrtengewächse. Heimisch ist er in Australien und Tasmanien.
Die Aborigines verbrennen Blätter und Zweige des Baumes um die Krankheiten ins Feuer übergehen zu lassen. Der Wirkstoff wird eingesetzt um Fieber zu senken, und Erkältungskrankheiten zu lindern. So erhielt er auch den Beinamen „Fieberbaum“.
Das ätherische Öl des Eukalyptus ist das ultimative Heilöl überhaupt. Man sollte es allen Heilmischungen hinzufügen. Besonders effektiv ist es bei Erkältungskrankheiten. Dazu sollte man es unverdünnt auf den Körper auftragen. Es hat reinigende-, druck- und schmerzlindernde Eigenschaften. Auch stärkt es die Abwehrkräfte und das Nervensystem.

Duft: kräftig, mentholig, minzig

Wirkung: Heilung, klärt die Gedanken, aktivierend, energetisierend, reinigt die Raumluft
Gegen: Erkältungskrankheiten, destruktive Einflüsse

Mischen mit:
Rosmarin
Lavendel
Zeder

Go To Top Of PageF
Go To Top Of PageFenchel (Samen)


© Betty/PIXELIO

Fenchel (Foeniculum vulgare) ist eine mehrjährige Pflanze deren wilde Formen in Südeuropa beheimatet sind. Kultiviert wird Fenchel aber in ganz Europa. Er ist ein uraltes Heilmittel, was in dem Ruf steht Langlebigkeit, Mut und Stärke zu verleihen.
Meist wird er als Tee verabreicht und hilft besonders gut bei Verdauungsstörungen, da er eine entblähende, krampflösende Wirkung hat.

Duft: süß-waldig, ähnlich wie Anis

Wirkung: hält böse Geister fern, Geborgenheit, reinigend

Mischen mit:
Lavendel
Sandelholz
Eukalyptus
Myrrhe

Go To Top Of PageFichte (Harz)

auch: Burgunderharz



Fichten (Picea abies) gehören zu den ältesten Bäumen die bis heute in großen Teilen der gemäßigten und nördlichen Zonen zu finden sind. Ihr schnell wachsendes Holz findet vorwiegend industrielle Nutzung, wodurch große Monokulturen entstanden sind. Auf dem Waldboden lassen herabgefallene Fichtennadeln neue, fruchtbare Erde entstehen.
Das Harz der Fichte wird durch einen Erhitzungsprozess verfeinert und unter der Bezeichnung Burgunderharz verkauft. „Echtes“ Burgunderharz entsteht allerdings nur wenn Fichtenharz mit Ameisensäure in Berührung gebracht wird. So kann man gesammeltes Fichtenharz ein paar Tage auf einen Ameisenhaufen legen. Die chemischen Umwandlungsprozesse verfeinern das Harz.
Im letzten Jahrhundert wurde es bei uns als billiger Ersatz für Weihrauch verräuchert, was ihm auch den Namen Waldweihrauch einbrachte.
Sammeln kann man Fichtenharz ganz einfach selber. Man geht dazu in den Wald und sucht nach alten Wunden der Bäume. Das Harz ist „reif“ wenn es ca 4 Jahre alt ist. Dann ist es trocken genug um beim Räuchern einen angenehmen Duft zu verströmen. Am besten sind die Stücke die schon beinah das Aussehen der Baumrinde übernommen haben. Bei der Ernte sollte man darauf achten, alte Wunden nicht wieder zu öffnen und den Baum nicht zu beschädigen.
Eine Räucherung mit Fichtenharz ist desinfizierend und eignet sich daher besonders zur Reinigung von Räumen, oder Krankenzimmern. Man sollte aber beachten, dass bei der Verräucherung eine starke Rauchentwicklung stattfindet, weswegen es sich empfiehlt ein Fenster zu öffnen.
In der Walpurgisnacht wurden Fichtenzweige in den Misthaufen gesteckt um Hexen den Zutritt zu verwehren. Auch galt die Fichte als Herberge für Geister und Feen. Ihre magischen Kräfte waren nicht zu leugnen, da sie ja im Winter ihr grünes Kleid nicht verliert.

Duft: waldig, grün, intensiv

Wirkung: (Harz) Aufbau, Stärkung, desinfizierend, Reinigung, bringt alte Wunden ans Licht, klärt den Geist, fördert Konzentration
(Nadeln) erdend

Mischen mit:
Rosmarin
Zeder
Salbei

Go To Top Of PageG
Go To Top Of PageGalbanum (Harz)

anderer Name: Mutterharz




Galbanum (Ferula galbanifula, ferula gummosa) gehört zu den Doldengewächsen und ist im Nahen Osten sowie in Westasien heimisch. Geerntet wird das Harz indem Schnitte an der Basis oberhalb der Wurzel gesetzt werden. Der Milchartige Pflanzensaft erstarrt zu einer braunen, klebrigen Masse.
Galbanum ist seit der Antike ein wichtiges Heil- und Räuchermittel. Es hilft bei der Hautpflege, bei Neuralgien, Muskelschmerzen, nervlicher Belastung, Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen und findet sich immer wieder in Religiösen Weihrauchmischungen. Heutzutage sind zwei verschiedene Qualitäten im Handel. Das afghanische Galbanum mit einem milden, grasigen Duft und das persische, welches eine schärfere, grüne Beinote hat. In einer Räuchermischung verlängert Galbanum die Brenndauer und dient als Fixativ für andere Düfte.

Duft: aromatisch-würzig, waldig, grün, laubartig, holzig

Wirkung: hilft beim Lösen von ungeklärten Energien oder Gefühlen, Krampflösend
Gegen: Ängste, Unruhe

Mischen mit:
Kava-Kava
Angelika
Opoponax
Myrrhe
Elemi

Go To Top Of PageGalgant (Wurzel)



Galgant (Alpinia galanga) ist eine schilfartige Pflanze deren wilde Vorkommen auf der Südseite des Himalaya, in Thailand und in China wachsen. Die kräftige Wurzel kann bis zu einem Meter lang werden und ist seit langem als starkes Heilmittel bekannt.
Galgant gehört zu den Ingwergewächsen und wird ebenfalls als Küchengewürz eingesetzt. Er ist verdauungsfördernd und laut Hildegard von Bingen ein Heilmittel bei Lähmungen, Milz-, Brust-, Herzleiden, Rückenschmerzen und Krankheiten die durch unehrliches Gefühlsleben verursacht wurden.
Räucherungen mit Galgant wirken belebend, aktivierend und energetisierend. Sie beleben den Energiefluss im Körper und stärken bei Niedergeschlagenheit und Erschöpfung.

Duft: heiß, pfeffrig, leichte Kampfernote, ingwerartig

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend

Mischen mit:
Dammar
Lavendel
Thymian
Galbanum

Go To Top Of PageGewürznelke

siehe Nelke

Go To Top Of PageGuajak (Harz, Holz)

anderer Name: Palo Santo



Der immergrüne, tropische Guajakbaum (Guaiacum officinale) wird bis zu 13 m hoch, und hat außerordentlich hartes, schweres Holz. Die Rinde scheidet unter Sonnenbestrahlung ein aromatisches Harz aus. Die aromatischen Produkte des Baumes, die auch Palo Santo (heiliges Holz) genannt werden, wurden bereits bei den Atzteken medizinisch und rituell verwendet.
Verräuchert verschaffte es Linderung bei Husten und Erkältung und als Mittel gegen Syphilis im 16. Jahrhundert. In der Medizin wird es für die Herstellung harn- und schweißtreibender Mittel eingesetzt. Aufgrund seiner Härte wird es auch gegen Potenzschwäche angewandt und eignet sich aufgrund seiner euphorisierender Wirkung als sensibilisierendes Aphrodisiakum.
Im Handel erhält man meist das Holz des Baumes. Beim erhitzen oder verräuchern tritt das Harz des Baumes zum Vorschein.

Duft: vanilllig, weich, warm, würzig

Wirkung: euphorisierend, aphrodisierend, dämpfend, besänftigend, stimuliert bei ängstlicher Zurückhaltung

Mischen mit:
Sandelholz
Rose
Salbei
Ysop

Go To Top Of PageGuggul (Harz)

andere Namen: indischer Weihrauch, Bdellium


Guggul (Commiphora mukul) ist ein kleiner, dorniger, strauchartiger Baum der in Indien und Pakistan zu finden ist. Das Harz wird durch Einschnitte in die Rinde gewonnen.
Es gehört zu den wichtigsten Naturheilmitteln Indiens, und wird besonders wegen seiner regulierenden Wirkung auf das Verdauungssystem und die weiblichen Geschlechtsorgane hoch geschätzt. Es ist stimulierend, entgiftend und stark desinfizierend.
Auch soll es eine Heilwirkung auf Rheuma, Haut- und Nervenkrankheiten haben.

Duft: intensiv, süß, balsamisch, vanillig

Wirkung: befreit das Nervensystem von toxischen Belastungen, löst Verspannungen, erzeugt Zustand tiefer Ruhe, Gelassenheit, gegen Moskitos

Mischen mit:
Benzoe

Go To Top Of PageGummi Arabicum

siehe Akazie

Go To Top Of PageH
Go To Top Of PageHibiskus

siehe Moschuskörner

Go To Top Of PageHopfen (Blüte)


© Karl Heinz Liebisch/PIXELIO

Der Hopfen (Humulus lupulus) ist in unseren Breiten meist als traditioneller Bestandteil des Bieres bekannt. Hopfen ist eine Schlingpflanze die eine Höhe von etwa sechs Metern erreichen kann. Die weiblichen Pflanzen tragen die typischen Hopfenzapfen, die aus dachziegelartigen Schuppen bestehen. Wenn man die Zapfen ausklopft, fällt aus ihnen ein feines, gelbes Pulver. Das Lupulin. In der Naturheilkunde wird als Mittel zur Nervenstärkung verwendet. Es wirkt heilend, beruhigend und leicht Schlaf fördernd.
Es eignet sich gut in Weihrauchmischungen die Heilen sollen. Wenn man sich ein Kissen mit Hopfen unter das Kissen legt, soll es das Einschlafen erleichtern.

Duft: harzig, süß

Wirkung: Heilend, schlaffördernd, beruhigend, leicht betäubend

Mischen mit:
Damiana
Goldmohn
Passionsblume
Salbei
Kiefernrinde
Sumpfporst

Go To Top Of PageI
Go To Top Of PageIngwer (Wurzel)


© wrw/PIXELIO

Ingwer (Zingiber officinale) stammt aus dem tropischen Teil Asiens und wird heutzutage überall in den Tropen kultiviert. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1m hoch und entwickelt den dicken, typischen Wurzelstock den man als Ingwer kaufen kann.
Ingwer wird schon lange als Hausmittel bei allerlei Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Rheuma usw angewendet. Im Ayurveda gilt Ingwer als heiß, scharf und trocken, weswegen man ihn in China bei „innerer Kälte“ anwendet. Aufgrund dieser „heißen“ Eigenschaften findet er Verwendung in zahlreichen Aphrodisiaka Rezepten. Aus der Küche ist er als Gewürz ohnehin nicht mehr wegzudenken. Besonders in Asien wird dieses aromatische Gewürz hoch geschätzt. Aber auch als Duftstoff in Kosmetika und Parfums sowie als Aromastoff in Lebensmittel wird Ingwer genutzt.
Geräuchert verströmt Ingwer einen scharfen, süß-würzigen Duft der wie ein aromatischer Feuerstoß aus der Erstarrung löst und hilft Blockaden zu überwinden. Ingwer steht natürlich für das Element Feuer, entfacht dementsprechend das Feuer der Liebe und weckt die Lebensgeister.
Ingweröl duftet ausgesprochen würzig. In Mischungen wirkt es anregend auf die Sexualität und Liebe. Außerdem steht es im Ruf Geld zu mehren und Mut zu verleihen. Das Öl, welches man in Mitteleuropa erhält stammt meist aus Indien oder Madagaskar.

Duft: heiß, würzig-süß, sehr aromatisch

Wirkung: anregend, stimulierend, Liebe, Sexualität, mobilisierend, Blockaden-lösend, Tatkraft, Wohlstand, Erfolg, Kraft

Mischen mit:
Adlerholz
Sandelholz
Zimt
Nelken
Kampfer

Go To Top Of PageIris (Wurzel)

auch: Schwertlilie


© Norbert Svojtka/PIXELIO

Die Iris (Iris germanica/Iris florentia) trägt den Beinamen Schwertlilie aufgrund der harten Blätter die wie Schwerter von ihr abstehen. Der Name Iris bedeutet Regenbogen was vermutlich auf die griechische Götterbotin Iris zurückzuführen ist welche die Seelen der Verstorbenen über einen Regenbogen ins Reich des ewigen Friedens begleitete. So ist die Iris im Orient ein beliebter Grabschmuck. In der Antike wurde der Duft der Iris oft benutzt um Sterbenden den Weg zu erleichtern. Der aromatische Wurzelstock der Iris wurde für Räucherungen, Salben, Öle und Parfums verwendet.
Die Iriswurzel ist frisch nahezu geruchslos und wird bis zu sechs Jahre gelagert damit sie ihren veilchenartigen Geruch entwickeln kann. Aufgrund dieser Eigenschaft wird Iriswurzel manchmal irreführend als „Veilchenwurzel“ bezeichnet.
Das Öl der Wurzel, welches zu den teuersten Ölen gehört, ist ein erstklassiges Mittel zur Loslösung. In Mischungen hat Iriswurzel eine sinnlich-erotische Wirkung. Mit Mastix und Weihrauch vermischt reinigt der Duft die Aura und regt den Fluss der feinstofflichen Energien im Körper an. Diese Mischung soll helfen, den Kontakt zu Engeln herzustellen.
Das Irisaroma ist sehr mild und eignet sich gut als Fixator für andere Düfte. Es unterstützt die Empfindungsfähigkeit und mildert seelische Spannungen. Als Liebeszauber angewendet führt Iris zusammen was zusammen gehört.

Duft: mild, veilchenartig

Wirkung: regt Energiefluss an, Loslösung, Liebe, Sinnlichkeit, heilt die Seele

Mischen mit:
Mastix
Weihrauch
Rosenblüten

Go To Top Of PageJ
Go To Top Of PageJohanniskraut (Kraut)


© Maria Lanznaster/PIXELIO

Johanniskraut (Hypericum perforatum) hat viele Namen. Dazu zählen Hexenkraut, Hartheu, Teufelsflucht, Teufelsbanner. Es existieren mehrere Johanniskrautarten auf der ganzen Welt.
Man findet es an Wegrändern, Bahndämmen und sonnigen, trockenen Stellen. Der magische Zeitpunkt für die Ernte wäre der 24. Juni am frühen Morgen wenn der Tau noch auf den Blüten ruht, oder zur Mittagsstunde wo die Sonne am höchsten steht.
Das echte Johanniskraut (dieser Name rührt übrigens daher, dass sich seine Blüten um den 24. Juni herum öffnen. An Johanni) ist allerdings von den nicht so wirksamen Kräutern leicht zu unterscheiden. Seine Blätter sind perforiert, wie wenn sie von Nadeln zerstochen wären, und wenn man die Blüten zwischen den Fingern zerpresst tritt ein blutroter Saft hervor. Der Sage nach sollen diese Löcher in den Blättern vom Teufel höchst persönlich stammen, der aus lauter Zorn über die Macht dieser Pflanze, eine Nadel nahm und die Blätter zerstach.
Wie man anhand der verschiedenen Namen schon erahnen kann galt Johanniskraut im alten Volksmittel als wirksames Mittel gegen jegliche Zauberei. Auch der Lateinische Name Hypericum perforatorum lässt darauf schließen. Er soll auf die griechischen Wörter hyper eikona zurückgehen, was „gegen Spuk und Geister“ bedeutet.
Sogar in den legendären Hexenprozessen fand Johanniskraut eine Verwendung. Eine Tropfenlösung wurde den Hexen vor der Folter eingeflößt um Geständnisse zu erhalten und ihr Bündnis zum Teufel zu lösen.
Heute wird es vor allem gegen Depressionen, Melancholie und Schwermut angewendet, wo es gute Erfolge erzielt. Die Heilpflanze beruhigt bei Nervosität und stärkt die Nerven. Vor sehr sonnigen Tagen sollte man auf die Einnahme aber verzichten, da man durch die gefäßerweiternde Eigenschaft des Krautes sehr lichtempfindlich wird.
In Räuchermischungen spielte Johanniskraut vor allem bei der Sonnwendfeier eine wichtige Rolle. Symbolisch übergab man so Krankheit und Unglück dem Feuer. Der Duft erinnert beim verräuchern an frisches Heu.
Früher mischte man es mit Eisenkraut, Rainfarn und der Wetterkerze um es bei einem aufziehenden Gewitter zu verräuchern und sich vor Blitzen zu schützen. Diese entspannende Wirkung kann man auch heute noch nutzen um Räume auszuräuchern in denen emotionale Spannung vorherrscht. Auch nach einem Streit kann eine Räucherung mit Johanniskraut die geladene Atmosphäre wieder klären. Um einen angenehmeren Duft beim Räuchern zu erreichen, sollte man das Kraut immer mit Harzen mischen.

Duft: würzig, frisches Heu

Wirkung: stimmungsaufhellend, antidepressiv, zum Bannen von bösen Geistern und Dämonen, gegen angezauberte Liebe, hilft gegen Traurigkeit, Kummer (Liebeskummer), bei Angst vor der Dunkelheit, bietet Schutz vor dunklen Energien, Hilfreich beim Weissagen, unterstütz Heilung, schenkt Mut, fördert Liebe und Glück

Mischen mit:
Myrrhe
Eisenkraut
Brennessel

Go To Top Of PageJasmin (Blüte)


© Cronelia Ahlberg/PIXELIO

Jasmin (Jasminum grandiflorum/ J. officinale) ist das Symbol des Mondes und aller Mysterien der Nacht. Der echte Jasmin wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von Persien nach Europa gebracht. Der Jasmin, der in Persien als heilig verehrt wurde, ist eine Kletterpflanze die höher als 3,5 Meter werden kann. Kleine Büschel von weißen oder gelben Blüten werden von ihr hervorgebracht und tauchen so die nähere Umgebung in einen charakteristisch, süßlichen Duft.
In der indischen Mythologie wird Jasmin immer als Symbol für die Liebe verwendet. Kama, der Gott der Liebe, schießt mit Pfeilen von Jasminblüten um die Liebe zu entfachen und die Sinne zu erregen. Jasmin hebt nicht nur als Tee die Stimmung sondern wird auch in Krankenzimmern verräuchert um Trübsal zu vertreiben und die Luft zu reinigen.
Verräuchert hat Jasmin keinen besonderen Eigenduft. Jedoch darf die Blüte allein wegen ihres Symbolgehaltes in keiner Liebesräucherung fehlen. Wer beim Räuchern auch die Sinne mit Jasmin betören will, der verräuchert am besten Jasminöl auf Sandelholzpulver oder Gummi arabicum geträufelt. Ätherisches Jasminöl verströmt ein herrliches Aroma. Schon eine kleine Menge wirkt erotisierend. Bereits ein Tropfen dieses kostspieligen Öles spendet in Räuchermischungen Frieden und fördert die Spiritualität. Auch kann es die Liebe erwecken.
Unbedingt zu vermeiden ist jedoch ein synthetisches Jasminöl. Der Preis des echten Öles ist dadurch zu erklären, dass für einen Liter Essenz zwei Tonnen handverlesene Blüten verarbeitet werden. Diese dürfen nur in den ersten Morgenstunden verarbeitet werden, da während dieser Zeit der ätherische Ölgehalt noch am höchsten ist.
Jasminblüten werden auch in Liebes-Sachets verwendet, sowie bei allen Arten von Ritualen bei denen das Gelingen von Vorhaben erreicht werden soll.

Duft: kein herausragender Eigenduft, Jasminöl ist süß und betörend

Wirkung: Liebe, Glück in Unternehmungen, Stimmungsaufhellend

Mischen mit:
Gummi Arabicum
Sandelholz
Salbei

Go To Top Of PageK
Go To Top Of PageKalmus (Wurzel)



Kalmus (Acorus calamus) ist eine schilfähnliche Sumpfpflanze mit schwertförmigen Blättern. Sie ist vor allem an Ufern von Seen und Flüssen zu finden. Der waagrechte Wurzelstock kann eine Länge von bis zu einem Meter erreichen.
Für die Pflanze gibt es zahlreiche Verwendungszwecke. In Indien werden damit Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen kuriert, in Ägypten verordnet man Kalmus als Aphrodisiakum.
Der Duft den Kalmus beim Räuchern verströmt war besonders in Mesopotamien und Ägypten sehr beliebt. Hier ist er auch als „Kni“ Bestandteil der legendären Räuchermischung Kyphi. Im Himalaya räuchert man Kalmus als geistig aufhellendes Nerventonikum zur Meditation. Die Wurzel soll revitalisierende Kräfte haben. Auch wurde sie häufig gekaut um gegen Magenbeschwerden vorzugehen. Davon ist aber eher abzuraten, da die Wurzel im Verdacht steht Krebserregende Stoffe zu beinhalten. Die Cheyenne Indianer nutzten die reinigende Wirkung von Kalmus Räucherungen in Schwitzhütten.
Das beste Duftergebnis erzielt man in Mischungen. Dazu wird die getrocknete Wurzel auf einer Reibe fein geschabt.

Duft: aromatisch, scharf-zimtig kräftig, würzig

Wirkung: stärkt die Nerven, hilft bei seelischen Erschöpfungszustände, spendet Kraft

Mischen mit:
Zimt
Weihrauch
Sandelholz
Patchouli

Go To Top Of PageKamille (Blüte)


© M. Gromann/PIXELIO

Die Kamille (Matricaria recutita) ist in vielen Teilen der Welt heimisch. In Griechenland nennt man sie aufgrund ihres Geruches auch „geriebener Apfel“.
Bei uns war sie lange Zeit das Universal-Heilmittel schlechthin, der in keiner Hausapotheke fehlen durfte. Besonders bei Erkältungskrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen oder als Einschlafhilfe ist Kamillentee noch immer sehr beliebt.
Zum Räuchern werden nur die getrockneten Blüten verwendet. Der Duft vermittelt einen Eindruck von Wärme und Geborgenheit. Man sollte Kamille allerdings immer mit Myrrhe oder Mastix als Basis verräuchern um ein möglichst gutes Duftergebnis zu erzielen. Mit Myrrhe gemeinsam kann man Kamille gut für Segnungszeremonien einsetzen, sowie um Ritualgegenstände zu weihen. Sehr zu empfehlen sind Räucherungen mit Kamille wenn der Geist von Ärger und Trauer verdunkelt wird.
Der Duft des ätherischen Kamillenöles ist sehr gehaltvoll und fruchtig. Sparsam eingesetzt wird es für Meditationen und zur Findung von innerer Ruhe und Frieden verwendet.

Duft: balsamisch-krautig

Wirkung: Heilung, Geborgenheit, Wärme, Glück bei Unternehmungen, zieht Geld an, Hilft einen Heiratsantrag zu bekommen

Mischen mit:
Mastix
Myrrhe
Patchouli
Majoran
Salbei Damiana

Go To Top Of PageKampfer (Pulver)



Kampfer (Cinnamomum camphora) wird aus einem Baumriesen, der eine Höhe von 40 Metern erreichen kann, durch Wasserdampfdestillation des Stammholzes gewonnen. Dieser „Rohkampfer“ wird anschließend raffiniert. Beheimatet ist der Baum in Südostasien. Ab einem alter von 50 Jahren beginnt der Baum auch selbständig kleine Mengen kristallinen Kampfer auszuscheiden. Für Räucherungen kann eventuell auch die Wurzel verwendet werden. Echter Kampfer unterscheidet sich von synthetischem Kampfer nur in seiner optischen Eigenschaft polarisiertes Licht abzulenken. Dieser Unterschied ist mit freiem Auge nicht zu erkennen weshalb man sich auf die Ehrlichkeit des Verkäufers verlassen muss.
Der typische Kampfergeruch ist nahezu jedem bekannt, der sich schon einmal mit Erkältungssalben eingerieben hat. Das Öl duftet kühl, mentholig und eignet sich daher hervorragend für Reinigungsrituale. Die Wirkung auf die Sexualenergie ist eher dämpfend obwohl er in der indischen Mythologie mit Shiva, dem Gott des Rausches und der Erotik, assoziiert wird. Im Ayurveda wird er als Beruhigungsmittel gegen Hysterie und Nervosität eingesetzt. Bei depressiven Verstimmungen wirkt er anregend und hilft bei Muskelverspannungen. Er stärkt die Herztätigkeit, den Kreislauf und das ganze vegetative Nervensystem. Innerlich darf Kampfer auf keinen Fall eingenommen werden! Beim Räuchern sollte man Vorsicht walten lassen, da er leicht entflammt. Der Duft weht wie eine frische Briese durch den Raum, und sollte nicht direkt eingeatmet werden, da er sonst die Schleimhäute reizen kann. In Gegenwart von kleinen Kindern und Säuglingen ist das Räuchern mit Kampfer zu vermeiden.
Ein häufiger Inhaltsstoff von japanischen Räucherstäbchen ist der Borneo-Kampfer (Dryobalanops camphora) welcher allerdings zu einer anderen Pflanzenart stammt.

Duft: typischer Kampferduft, mentholig-frisch, minzig

Wirkung: klärend, frisch, Konzentration fördernd, Gesundheit, Wahrsagen, schafft Klarheit, desinfiziert die Raumluft, wirkt heilend auf die Atemwege, beseitigt negative Schwingungen, Insektenvertreibend

Mischen mit:
Rosmarin
Lavendel
Thymian
Weihrauch
Ginster
Damiana
Pfefferminze

Go To Top Of PageKardamom (Frucht und Fruchtpulver)



Kardamom (Elettaria cardamomum) ist eine mehrjährige, schilfartige Pflanze die beinahe überall auf der Welt als Gewürz geschätzt wird. Das Ingwergewächs kommt ursprünglich aus dem tropischen Asien, wird heute aber auch in Mittelamerika kultiviert.
Als Küchengewürz wirkt es verdauungsfördernd und aromatisierend. Ähnlich wie Fenchel hat es eine entkrampfende Wirkung auf Magen und Darm, wodurch es sich bei Blähungen sehr bewährt. Auch in der Parfum- und Kosmetikbranche bedient man sich seines Duftstoffes.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin dient er als Mittel bei Lungenleiden, Verdauungsproblemen, Fieber und Harnwegsbeschwerden, nervösen Störungen sowie gegen giftige Bisse oder Insektenstiche.
Als Räuchermittel schätzt man ihn seit jeher in Ägypten und Indien. Seine sinnlich tonisierende und nervlich ausgleichende Wirkung wird besonders bei Erschöpfungszuständen oder seelischen Tiefs eingesetzt.
Ätherisches Kardamomöl verleiht in der Liebe und Sexualität einen frischen Energieschub.

Duft: sinnlich, tonisierend, würzig

Wirkung: aufmunternd, spendet Hoffnung und Zuversicht, weckt Lebensgeister

Mischen mit:
Weihrauch
Copaibalsam
Myrrhe

Go To Top Of PageKiefer (Holz und Harz)


Irene Lehmann/PIXELIO

Etwa am Ende der Altsteinzeit beherrschten die Kieferngewächse (Pinaceae) das Bild der Wälder Nordeuropas. Auch heute noch ist sie über ganz Europa verbreitet und wird in Russland und den USA kultiviert. Die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) wird in vier Unterfamilien unterteilt und umfasst elf Gattungen und etwa 230 Arten. Darunter sind auch Fichten, Tannen und Lärchen zu finden.
Im weiteren Text umfasst der Begriff Kiefer die Arten Waldkiefer (Pinus sylvestris), Latschenkiefer (Pinus mugo Turra) und Zirbelkiefer (Pinus cembra).
Das Harz der Kiefer tritt aus Rissen in der Rinde aus und kann so abgesammelt werden. Auch die Borke ist von dem meist rötlichen Harz durchtränkt, wodurch sich auch die Rinde sehr gut zum verräuchern eignet. Man sollte sie zum Gebrauch kleinraspeln oder zermahlen. In Japan wird dieses Pulver auch als Basis in Räucherstäbchen verwendet.
Das bekannte Kolophonium (auch Colophonium oder Geigenharz) wird aus dem Kiefernbalsam destilliert. Als Nebenprodukt erhält man so das flüchtige Terpentinöl.
Als Räuchermittel war die Kiefer bereits den Germanen bekannt. In ihrem Baumkult gilt die Kiefer als Symbol der Ausdauer und Überlebenskraft. So stärken Räucherungen mit Kiefer und geben Wärme und Energie.
Der Duft des Harzes soll gegen magische, krankmachende Zauber schützen und wurde früher als Schutz vor Hexerei und negative Einflüsse verräuchert. In der Medizin sind besonders seine lungenstärkenden, keimtötenden Eigenschaften bekannt.
Ätherisches Kiefernöl kann man gut in Mischungen für Reinigung, Schutz, Geld und Heilung verwenden.

Duft: harzig, leicht-zironig, stark aromatisch

Wirkung: herzstärkend, wärmend, kräftigend, energetisierend, vermittelt Freude

Mischen mit:
Zeder
Damiana

Go To Top Of PageKoriander (Fruchtpulver)


© segovax/PIXELIO

Koriander (Coriandrum sativum) aus der Familie der Doldengewächse ist eine einjährige Wiesenpflanze die in Europa, Westasien und Nordamerika verbreitet ist.
Die getrockneten Fruchtkapseln werden vor allem als Küchengewürz verwendet. Hier wirkt es wohltuend auf den Verdauungsapparat.
Schon die Ägypter schätzten Korianderkapseln als Räuchermittel. So ist er auch Bestandteil des legendären Kyphi-Rezeptes und wurde als Grabbeigabe mitgegeben. Die Ägypter übernahmen Koriander als Räuchermittel vermutlich von den Minoern.
In der traditionellen chinesischen Medizin werden mit Koriander Beschwerden wie Zahnschmerzen, Erkältungen, Migräne oder nervöse Verstimmungen behandelt. Die Römer gaben Koriander in ihren Liebestrank um gegen Erschöpfung und Schwäche vorzubeugen.
Im Ayurveda fungiert Koriander als ein Umstimmungsmittel mit narkotischer Wirkung. Durch den Rauch werden nervliche Belastungen ausgeglichen. Die volle Wirkung entfaltet sich wenn der brenzlige Anfangsgeruch verflogen ist.
Ätherisches Korianderöl wird Liebes- und Heilungsmischungen beigegeben.

Duft: würzig, süß, warm, holzig

Wirkung: Ausgleichend, wärmend, gut bei nervlichen Belastungen, stärkend

Mischen mit:
Benzoe
Weihrauch
Myrrhe
Mastix
Salbei

Go To Top Of PageKostus (Wurzel)


Kostus (Saussurea lappa) hat seine Heimat in Nordindien. Das Korbblütengewächs ist mehrjährig und erreicht eine Höhe von 1 bis 4 Meter. Ein enger Verwandter ist der in Europa heimische Alant.
Seit jeher wird Kostus als Heilmittel gegen Asthma, Rheuma, Krämpfe, Störungen des Verdauungssystems und anderen Beschwerden eingesetzt.
Zum Räuchern verwendet man meist die Wurzel. Hier kann man eine gute Wirkung gegen Schwächezustände, Stress und andere nervöse Verstimmungen erzielen.
In vielen Asiatischen Ländern wird der leicht animalische Duft als sehr sinnlich empfunden, wodurch er oft in aphrodisischen Rezepten zu finden ist. In der Duftindustrie wird er häufig als Abwehrmittel gegen Ungeziefer verwendet.

Duft: süß, erdig, veilchenartig,

Wirkung: hilft die eigene Mitte zu finden, stimulierend, psychisch entkrampfend, revitalisierend

Mischen mit:
Weihrauch

Go To Top Of PageL
Go To Top Of PageLabdanum (Harzessenz)



Dieses klebrige Gummiharz stammt aus der Cistrose (Cistus ladanifer), die diese dunkle Masse aus Blättern und Ästen ausschwitzt. Heimisch ist sie hauptsächlich auf der spanischen Halbinsel, in Nordafrika und Südfrankreich. Die beste Räucherqualität kommt allerdings aus Kreta, wo die Ernte teilweise noch immer so praktiziert wird wie in alten Zeiten. Dazu wird eine Herde Ziegen durch die klebrigen Sträucher getrieben. Das Harz verfängt sich dann in den Haaren und besonders den Bärten der Ziegen und kann anschließend ausgekämmt werden. Hierzu gibt es auch ein Zitat von Herodot: „Labdanum hat den schönsten Geruch und stammt doch aus dem übelriechendsten Ort, nämlich vom Bart der Ziegenböcke.“
Meist wird heute aber das sogenannte Ladanisteron zur Ernte verwendet. Es ist eine Art Rechen an dem Lederstreifen befestigt wurden. Mit diesem Rechen streicht man durch die Sträucher und das Harz bleibt an den Lederstreifen kleben. Die bevorzugte Tageszeit für die Labdanumernte ist die Mittagszeit, da die Pflanze in der prallen Sonne am meisten Harz ausschwitzt. Wenn die Pflanze aberntet kann man Labdanum auch durch auskochen der Pflanzenteile gewinnen.
Bereits in der Antike war Labdanum sehr begehrt. Neben seiner Verwendung als Räuchermittel nutzte man Labdanum als Kosmetika gegen Haarausfall oder Falten. In der Parfumindustrie wird das Harz heute noch als Fixiermittel verwendet.
Wenn man Labdanum in Räuchermischungen einarbeiten möchte, lässt sich das Harz am besten zerteilen wenn es vorher im Kühlschrank gelegen hat. Je wärmer es ist, desto weicher und klebriger wird es.
Minoische Frauen parfümierten sich mit dem Rauch des Balsams. Er war der Liebesgöttin Aphrodite geweiht und so fand man ihn auch in einigen Liebesmischungen. Mit Kalmuswurzel und Styrax vereinigte sich Labdanum zu Chypre-Räucherung.

Duft: warm, vielschichtig, erdig, moschus-, ambraartig

Wirkung: Erdung, hüllt in eine warme Decke ein, Seelenbalsam

Mischen mit:
Kalmuswurzel
Styrax
Wacholder
Zeder
Mastix


Go To Top Of PageLavendel (Blüte)


© Martin Kaufmann/PIXELIO

Lavendel (Lavandula angustifolia) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist heute aber in der ganzen Welt verbreitet. Beinahe jeder kennt den Duft der holzigen Staude mit den hellblauen Blütenrispen, die der Sage nach die Tugendhaftigkeit versinnbildlichen.
Das Wort Lavendel stammt aus dem Lateinischen „lavare“, was soviel wie reinigen bedeutet. So wurde es schon seit jeher benutzt um Räume mit schlechter Luft oder negativen Energien auszuräuchern. Lavendelblüten in Kleiderschränken aufbewahrt sorgen für einen stets frischen Lavendelgeruch und vertreiben nebenbei noch Motten und andere unliebsame Gäste.
In der Medizin ist Lavendel, durch seine krampflösende Wirkung, besonders bei nervösen Beschwerden hilfreich wie Verstimmungen im Magen-Darm-Bereich oder bei Schlafstörungen.
Früher wurden Lavendelblüten als Opfergabe für die alten Götter ins Feuer geworfen. Kleine Lavendelsträußchen mit Rosmarin gemischt trug man am Körper um die Jungfräulichkeit zu schützen. Das könnte auch ein Hinweis auf seine anaphrodisierende Wirkung sein. Wenn man Lavendel bei sich trägt soll es dabei helfen Geister zu sehen.
Lavendelöl ist rein und erfrischend, und so besonders geeignet als Bestandteil von Gesundheits- und Liebesräucherungen. Es wirkt entspannend auf psychischer Ebene und stellt den inneren Frieden her.
Der Schwingungen des Duftes ähneln den von Kindern. Sie schwingen klar, hell und hoch und wirken dadurch auf das Stirn- und Scheitelschakra.

Duft: typisch, intensiv, aromatisch, zart kampfrig

Wirkung: reinigend, ausgleichend, gut bei Schlafbeschwerden und Schmerzen seelischer oder körperlicher Art, gleichzeitig belebend und lindernd, öffnet das dritte Auge, verhilft zu klaren Visionen

Mischen mit:
Mastix
Kiefernharz
Zedernholz
Copal

Go To Top Of PageLemongras (Kraut)


Lemongrass (Cymbopogon citratus) stammt ursprünglich aus Asien wo es besonders in der traditionellen Medizin zahlreiche Verwendungen findet. Es hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und fiebersenkende Eigenschaften.
In Europa ist Lemongrass meist als Duftstoff bekannt. Das ätherische Öl stärkt das übersinnliche Bewusstsein und passt gut in Reinigungsmischungen.
Außerdem wirkt der Duft antidepressiv, nervenstärkend und lindert Schmerzen.
Gerade wenn man wieder einen frischen Energieschub braucht, bietet sich dieser frische, zitronige Duft gut an.

Duft: zitronig, frisch

Wirkung: anti-depressiv, schmerzlindernd, anregend, stärkt das Nervensystem, spendet neue Energie, wehrt Insekten ab

Mischen mit:
Mastix
Lavendel

Go To Top Of PageLorbeer (Blätter)


© Maria Lanznaster/PIXELIO

Der immergrüne Lorbeerbaum (Laurus nobilis) ist im ganzen Mittelmeerraum weit verbreitet. Die dunkelgrünen Blätter und schwarzen Beeren sind reich an ätherischen Ölen und dem typischen, würzigen Aroma.
Traditionellerweise wird es als Küchengewürz verwendet. Lorbeer hilft bei Störungen des gesamten Verdauungsapparates, senkt Fieber und wirkt anregend auf Blut- und Lungenkreislauf.
Das Lorbeerblatt ist ein mächtiges Symbol für Ruhm und Ehre. Der griechische Sonnengott Apoll trug einen Lorbeerkranz als Erinnerung seiner Liebe zur Nymphe Daphne. Sie erwiderte seine Liebe nicht, und wurde von Zeus in einen Lorbeerstrauch verwandelt um den Annäherungen von Apoll zu entgehen. Laut Cicero schmückten die Römer Bildnisse ihrer Götter und Ahnen mit Lorbeer, um sie zu ehren. Auch Sieger wurden mit einem Lorbeerkranz ausgezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass Apoll als lorbeerbekränzter Sieger in Delphi einzog nachdem er den Drachen Python tötete.
Auch als Räuchermittel ist Lorbeer schon lange bekannt. Verwendet wurde es besonders in Räucherungen für Schutz und Reinigungen. Es öffnet das dritte Auge und bildet eine Brücke zwischen Traum und Wirklichkeit. Man sollte die Blätter nur in kleinen Mengen verräuchern und am besten mit einem Harz mischen.

Duft: frisch, krautig

Wirkung: Reinigung, Schutz, Stärke, Erfolg, gut für Weissagungen, erzeugt Visionen, Exorzismus

Mischen mit:
Mastix
Salbei
Rosmarin
Labdanum

Go To Top Of PageM
Go To Top Of PageMädesüß (Blüte, Kraut)

andere Namen: Wiesenkönigin, Wiesengeißbart


© Joujou/PIXELIO

Mädesüß (Filipendula ulmaria), auch Wiesenkönigin genannt ist heimisch in Europa und Asien. Wie viele Kräuter wurde es von höher gelegenen Standorten in die Täler gebracht und dort kultiviert um es jederzeit griffbereit zu haben. Aus diesem Grund ist es auch heute noch sehr weit verbreitet.
Bereits bei den keltischen Druiden galt Mädesüß als heiliges Kraut. In der Medizin wurde aus der Pflanze früher Salicylsäure gewonnen und zu Aspirin verarbeitet.
Überlieferungen aus dem 14. Jahrhundert besagen, dass der Duft des Harzes fröhlich stimmt, das Herz erfreut und die Sinne anregt. Beim Räuchern entsteht eine friedvolle Stimmung in der Liebe besonders gut gedeihen kann.
Man kann es nach einem Streit oder besonders hitzigen Diskussionen räuchern um die Atmosphäre zu reinigen. Verwenden sollte man vor allem die aufgeblühten Blüten. Als magischer Zeitpunkt zum Sammeln eignet sich die Sommersonnenwende oder eine warme Vollmondnacht.
Das Kraut eignet sich durch seine positiven Schwingungen besonders für Liebes Mischungen oder um Frieden zu stiften. Mädesüß eignet sich auch für Waschungen zur energetischen Reinigung. Als Ritualpflanze ist das Mädesüß vor allem die Pflanze junger Mädchen. Sie steht für den Übergang zum Frausein und den Neubeginn.
Eine Volksweisheit besagt, dass ein Sträußchen frisches Mädesüß auf den Altar stellen soll während man Sachets oder andere Rezepturen mischt.

Duft: würzig, krautig

Wirkung: stimmt fröhlich, regt die Sinne, Liebe, Frieden, harmonisierend, reinigt die Atmosphäre, fördert Intuition und Traumbewusstsein

Mischen mit:
Kamille
Beifuss
Lavendel
Holunder
Myrrhe
Fichtenharz

Go To Top Of PageMandelbaum (Harz)


© chocolat01/PIXELIO


Im Handel erhältliches Mandelbaumharz stammt meistens vom Mandelbaum. Manchmal erhält man aber auch Harz von heimischen Obstbäumen wie zb vom Kirschbaum welches in seinen Eigenschaften ähnlich ist.
Der Gummi ist wasserlöslich und wird zur Restauration von alten Gemälden verwendet. Traganth oder Gummi Arabicum werden manchmal durch Mandelbaumharz ersetzt, da es sich ebenso als Bindemittel eignet.

Duft: fruchtig, sanft, erinnert an Nüsse und Karamel

Wirkung: Liebe, desinfizierend, klärend

Mischen mit:
Damiana
Zedernholz

Go To Top Of PageMastix (Harzerbsen)



Mastix ist das luftgetrocknete Harz der Mastixpistazie (Pistacia lenticus). Ihr Verbreitungsgebiet ist der Mittelmeerraum wo sie sich besonders an sonnigen, kargen Plätzen wohlfühlt. Die Harzerbsen treten in kleinen, klaren Tropfen aus und werden nach der Trocknung gesammelt. Die beste Mastix-Qualität kommt von der griechischen Insel Chios.
Wegen seiner desodorierenden Wirkung war es seit jeher Bestandteil von Mundwässern und Zahnpasten. Im Altertum wurde es zu Zwecken der Mundhygiene wie ein Kaugummi gekaut.
Wie viele Harze verwendet man es auch heute noch in der Herstellung von Farben und Lacken. Für Visagisten wird ein spezieller Klebstoff mit Mastix hergestellt um falsche Bärte ankleben zu können.
Schon immer wurde Mastix zum Räuchern verwendet. Sein klarer, heller Duft war bereits in Ägypten sehr beliebt und wurde zur legendären Kyphi Mischung beigefügt.

Duft: hell, klar, fein, leicht zitronig, frisch

Wirkung: Hellsehen, Visionen, fördert die Konzentration, macht wach, reinigend

Mischen mit:
Lavendel
Dammar
Minze

Go To Top Of PageMelisse (Blätter)


© KIrstin Jungmann/PIXELIO

Die Melisse (Melissa officinalis) ist in weiten Teilen Europas und Asien heimisch. Melissentee wirkt antidepressiv und wurde früher als schweißtreibendes Mittel bei diversen Erkältungserkrankungen eingesetzt. Das Aroma beruhigt, wirkt ausgleichend und stärkt bei nervlicher Belastung das Immunsystem.
Verräuchern sollte man Melissenblätter immer in Verbindung mit einem Harz, da sonst ihr Aroma völlig untergeht. Wenn man den typischen Melissenduft in eine Räucherung integrieren will, greift man besser auf ätherisches Melissenöl zurück.

Duft: zitronig, frisch

Wirkung: beruhigend, ausgleichend, antidepressiv, Freude, zieht Geld an

Mischen mit:
Weihrauch
Copal
Dammar
Lavendel

Go To Top Of PageMoschuskörner (Samen)

anderer Name: Abelmoschus



Moschus wird aus den Duftdrüsen des Moschushirsches, beheimatet im Himalayagebiet, gewonnen. Obwohl der Duftstoff auch ohne die Tötung des Tieres gewonnen werden könnte werden die Hirsche meist getötet. Mittlerweile steht der Moschushirsch unter Artenschutz, doch der Schwarzhandel blüht nach wie vor und der Hirschbestand schrumpft weiterhin. Der Duft ist in Japan sehr beliebt und wird häufig in japanischen Räucherstäbchen verwendet.
Mittlerweile lässt sich der Duftstoff gut synthetisch herstellen und ist so überall erhältlich. In Räucherwerken kann man Moschus gut durch Moschuskörner ersetzen.
Moschuskörner sind die Saatkörner der brasilianischen Hibiskusart (Hibiscus abelmoschus) die in einigen Tropenländern kultiviert wird. Die Schoten in der die Körner später heranreifen, die sogenannten Okra-Schoten, kann man als Gemüse essen.
Traditionell werden die Saatkörner geröstet und finden Verwendung als Kaffeeersatz. Auch in der Parfumindustrie oder zur Aromatisierung von Lebensmittel finden Moschuskörner aufgrund ihres moschusartigen Aromas viele Abnehmer.
Moschuskörner sollte man vor dem verräuchern zuerst in einem Mörser etwas zerstampfen. Die Räucherung kann emotionale Knoten auflösen und wirkt erdend.
Ein weiterer Ersatzstoff für Moschus kann das Moschuskraut (Adoxa moschatellina) bieten, welches in feuchten Wäldern Mitteleuropas beheimatet ist.

Duft: moschusartig, blumig, schwer, balsamisch

Wirkung: anregend, stimulierend, auflockernd, erotisierend

Mischen mit:
Rose
Sandelholz
Salbei

Go To Top Of PageMuskatnuss (Samenpulver)


© Dieter Kaiser/PIXELIO

Der Muskat (Myristica fragrans) kommt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe. Der immergrüne Baum kann eine Höhe von bis zu 20m erreichen. Die Muskatnuss ist der Kern einer fleischigen Frucht und wird zerstoßen oder zerrieben besonders als Küchengewürz verwendet. In der Medizin findet die Muskatnuss Verwendung als Mittel bei Verdauungsstörungen und bei angeschlagenem Nervensystem.
Als Amulett am Körper getragen, soll die Muskatnuss helfen die hellseherischen Kräfte zu verstärken. Der Gebrauch von Muskat ist nicht ganz ungefährlich denn schon der Verzehr von zwei bis drei Nüssen kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Deshalb sollte man auch in einer Räucherung eher weniger als mehr verwenden. Missbrauch oder Überdosierung kann zb Kopfschmerzen, Erbrechen oder Schwindel hervorrufen. In geringen Mengen ist sie jedoch ein starkes Räuchermittel welches in den richtigen Mischungen hilft Visionen zu erhalten oder Hellsicht zu stärken.

Duft: typisch-würzig, erdig, aromatisch

Wirkung: anregend, Nerven stärkend, aphrodisisch, Glück, Schutz, Hellsehen

Mischen mit:
Guggul
Opoponax
Lorbeer
Rosmarin
Koriander

Go To Top Of PageMuskatblüte, Macis



Macis ist die Blüte des Muskatbaumes. Getrocknet lässt sie sich gut zerreiben und verräuchern. In ihren Eigenschaften ähnelt sie der Muskatnuss sehr, sie ist jedoch viel feiner und kann, in der richtigen Menge verwendet, eine Räuchermischung abrunden. Auf subtile Weise wirkt sie anregend und lebensbejahend. Aufgrund ihres exotischen Aussehens und ihres Aromas macht sie sich auch hervorragend in Potpourris.

Duft: würzig, fein, aromatisch, muskatartig

Wirkung: ähnliche Wirkung wie die Muskatnuss, anregend, erhellend

Mischen mit:
Nelke
Majoran
Beifuss
Weihrauch

Go To Top Of PageMyrrhe (Harz)



Der Myrrhestrauch (Commiphora abyssinica) ist in Nordafrika und Südwestasien heimisch. In seiner Erscheinung ähnelt er einer Akazie und hat knorrige, Dornen besetzte Äste. Das aus Verletzungen in der Rinde austretende Harz wird nach dem erstarren abgeerntet.
Myrrhe ist neben Weihrauch das berühmteste Gummiharz und galt schon zu biblischen Zeiten als Kostbarkeit. So ranken sich auch zahlreiche Mythen und Legenden um den Balsam. Beispielsweise war Myrrhe eines der Geschenke der heiligen drei Könige an das Jesuskind.
Im alten Ägypten war Myrrhe im Balsamierungsprozess nicht wegzudenken, da es gegen Fäulnis wirkt und austrocknende Eigenschaften hat. In der Kosmetik gilt Myrrhe als verjüngend, heilend. Wegen seiner antiseptischen Eigenschaft stellte man früher Mundwässer und Tinkturen aus Myrrhe her.
Räuchermischungen zum Zwecke von Schutz und Reinigung enthalten häufig Myrrhe. Es eignet sich auch sehr gut um Gegenstände oder Orte zu segnen und weihen.

Duft: erdig, zitronig, harzig

Wirkung: erdend, Schutz, Reinigung, Heilung
Gegen: Schlafstörungen, Stress

Mischen mit:
Weihrauch
Lorbeer
Patchouli
Nelke

Go To Top Of PageMyrte (Blätter)



Der Myrtenstrauch (Myrtus communnis) stammt aus Nordafrika und bevölkert heute den ganzen Mittelmeerraum. Besonders die typisch, lanzettförmigen Blätter und die kleinen, weißen Blüten sind reich an ätherischen Ölen und verströmen einen zarten, kampferartigen Duft.
Symbolisch steht die Myrte für Jungfräulichkeit und Jugendlichkeit. Sie stärkt das Immunsystem und hilft bei Erkältungskrankheiten.

Duft: frisch, kampferig-krautig

Wirkung: entspannend, harmonisierend, erfrischend, fördert Aufmerksamkeit und Konzentration

Mischen mit:
Mastix
Lavendel

Go To Top Of PageN
Go To Top Of PageNaba (Balsambaum)

siehe Perubalsam

Go To Top Of PageNarde (Wurzel)



Narde (Nardostachys jatamansi) gehört zu den Baldriangewächsen und ist vor allem im Gebiet des Himalaya verbreitet. Zum Räuchern wird der rotbraune Wurzelstock verwendet, aus dem auch ätherisches Öl gewonnen wird.
Die Wurzel soll eine ausgleichende Wirkung auf den weiblichen Zyklus haben und wird in ayurvedischen Rezepturen bei Nervenbeschwerden eingesetzt.
Als Räuchermittel wurde die Narde schon im alten Ägypten verwendet und war Bestandteil von diversen Kyphi-Mischungen.

Duft: warm, holzig-modrig

Wirkung: beruhigend, gut bei Schlafstörungen, ausgleichend

Mischen mit:
Weihrauch
Myrrhe
Myrte

Go To Top Of PageNelke (Blüte)

auch Gewürznelken


© segovax/PIXELIO

Der Gewürznelkenbaum (Alpinia officinarum) gehört zur Familie der Myrtengewürze und wird heute besonders auf den Philippinen, Molukken und auf Madagaskar kultiviert. Die getrockneten Blüten des Baumes kommen zu uns als Gewürznelken in den Handel.
Das beliebte Küchengewürz hat auch eine schmerzlindernde Wirkung bei Zahnschmerzen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Teeauszug bei Mundgeruch und Störungen des Verdauungsapparates verwendet. Auch beim Verräuchern kommt die antiseptische Eigenschaft zum Tragen und eignet sich hervorragend zum desinfizieren von Raumluft.
Als Amulett am Körper getragen sollen Nelken vor negativen Kräften und übler Nachrede schützen. Das Nelkenaroma fördert die Konzentration und Kreativität. Außerdem soll man durch sie anziehender auf das andere Geschlecht wirken.
Gewürznelken sind ein wichtiger Bestandteil in japanischen, tibetischen und indischen Räuchermischungen. Um sie in Räuchermischungen zu verwenden sollte man sie zuerst in einem Mörser zerkleinern. Sie fügen sich meist gut in das Gesamtbouquet ein und energetisieren die Mischung. Bedarfsweise kann man Gewürznelken auch durch Ätherisches Nelkenöl ersetzen. Dieses ist mit Vorsicht zu verwenden, da es Hautreizungen hervorrufen kann.

Duft: würzig, aromatisch

Wirkung: desinfizierend, aphrodisierend, treibt negative Kräfte und Energien aus
Gegen: Insekten, negative Schwingungen

Mischen mit:
Elemi
Weihrauch
Styrax
Benzoe
Zimt

Go To Top Of PageO
Go To Top Of PageOlibanum (Harz)

siehe Weihrauch

Go To Top Of PageOpoponax (Harz)



Das ursprüngliche Opoponax stammte von einem Doldengewächs (Opoponax chironicum Koch) und ist heutzutage kaum noch erhältlich. Heutzutage wird Opopopnax (Commiphora erythraea) von einer Akazienart, die hauptsächlich in Äthiopien und Somalia beheimatet ist, gewonnen. Das Harz trägt auch den Namen Bisabolmyrrhe oder süße Myrrhe und ähnelt im Duft sehr dem ursprünglich gewonnenem Harz.
Gewonnen wird das Gummiharz indem man die Rinde des Baumes aufschlitzt und das austretende Harz nach dem Erstarren aberntet.
In der traditionellen Medizin Somalias badete man den Unterleib einer Frau nach der Geburt mit einem Auszug des Harzes.
Die Wirkungsweise des Opoponax ist dem der Myrrhe sehr ähnlich. Es eignet sich gut zur Reinigung und Desinfektion von Räumen in denen negative Energie vorherrscht. In Mischungen fixiert es den Duft der anderen Zutaten.

Duft: süß, erinnert ein wenig an Myrrhe, balsamisch, waldig

Wirkung: entspannend, inspirierend, öffnet den Geist, erdend, regt Selbstheilungskräfte an

Mischen mit:
Labdanum
Sandelholz
Patchouli

Go To Top Of PageP
Go To Top Of PagePatchouli (Blätter)



Die Patchoulipflanze (Pogostemon patchouli) wird auf den Philippinen, in Indien, China und Malaysia angebaut. Die Pflanze erreicht etwa eine Höhe von einem Meter und hat unter ihren nächsten Verwandten die Minze welche ihr in den Blättern sehr ähnlich ist. Frisch geerntet sind die Blätter noch nahezu ohne Eigengeruch. Erst nach einem Gärungsprozess erhält Patchouli, von dem etwa dreißig Verschiedene Arten existieren, seinen typischen, markanten Duft.
Patchouliöl wird aus den Blättern der Pflanze destilliert und wurde zu Hippie-Zeiten auch bei uns richtig bekannt. Sein schwerer, voller Duft wirkt aphrodisierend und hilft Hemmungen fallen zu lassen. Man kann das getrocknete Kraut oder auch das ätherische Öl sehr gut in Räuchermischungen für die Liebe, Geld oder zu Divinationszwecken verwenden.
Ein paar Tropfen Öl auf der Haut wirken erotisierend. Nebenbei hat es eine entzündungshemmende, vitalisierende Wirkung und ist ein leichtes Antidepressivum.

Duft: schwer, holzig, dunkel, erdig

Wirkung: aphrodisierend, auflockernd, vitalisierend, Geld, Erfolg, Leidenschaft, Erdung

Mischen mit:
Sandelholz
Rose

Go To Top Of PagePerubalsam (Harzessenz)



Der Perubalsam (Myroxylon balsamum var. pereirae) verdankt seinen Namen der Tatsache, dass einst der weltweite Handel mit diesem Rohstoff über Peru abgewickelt wurde.
Der Balsambaum ist jedoch in ganz Mittelamerika verbreitet und erreicht eine Höhe von etwa 18 Meter.
Schon die Mayas schätzten die Heilwirkung des Baumes, den sie Naba nannten, und verwendeten den Balsam hauptsächlich für Räucherungen und medizinische Zwecke.
Die Gewinnung des Balsams ist sehr aufwändig und wird auch heute noch fast genauso durchgeführt wie seit jeher. Um die Balsamproduktion anzuregen wird die Rinde des Baumes mit Schlägen bearbeitet. Am Ende des Jahres trennt man die Rinde vom Baum und der Balsam tritt aus dem nackten Holz hervor, welches zur Beschleunigung der Ernte mit speziellen Fackeln erhitzt wird. Der sirupartige Balsam wird mit Lappen aufgefangen aus diesen er dann später ausgekocht wird.
Äußerlich wurde Perubalsam zur Linderung von allerlei Wunden angewendet wie zum Beispiel Entzündungen und Verbrennungen. Innerlich half er bei Erkrankungen der Harnwege und bei Menstruationsbeschwerden.
Heutzutage findet er Verwendung in der Kosmetikindustrie, bei der Herstellung von Schokolade und Kaugummi. Angeblich soll er sogar Bestandteil der geheimen Coca-Cola Rezeptur sein.
Wenn man Perubalsam für Räucherzwecke erwirbt muss man unbedingt darauf achten keinen synthetischen Perubalsam (Balsamum perurianum arteficiale) zu erwerben. Dieser sollte nicht verräuchert werden.
Perubalsam sollte man immer in Mischungen verräuchern, da er sonst zuviel Rauch entwickelt. Am besten verräuchert er sich wenn man ihn mit trockenen Räucherzutaten verknetet und draus kleine Kügelchen formt.
Sein balsamischer Duft erinnert an Vanille, wirkt wärmend und einlullend.

Duft: warm, vanilleartig, balsamisch

Wirkung: zieht Glück und Wohlstand an, Balsam für die Seele, gegen Nervosität und Depressionen, wärmend, einhüllend, regt die Phantasie an und ist gut für Traumarbeit

Mischen mit:
Patchouli
Jasmin
Kardamom

Go To Top Of PagePfefferminze (Blätter)


© sigrid rossmann/PIXELIO

Angefangen bei der Zahnpasta, über erfrischende Tees und Kaugummi begleitet uns der frische Duft der Pfefferminze (Mentha piperita) durch den ganzen Tag.
Die mehrjährige, krautige Minze ist besonders in den gemäßigten Zonen weit verbreitet und wird als Kulturpflanze angebaut.
In der Medizin schätzt man ihre lindernde Wirkung bei Magen-Darm Beschwerden und ihre kühlende Wirkung bei Erkältungskrankheiten.
In Räuchermischungen wird sie hauptsächlich zu Heilzwecken und als Reinigungsweihrauch verwendet. Besser kommt ihr Duft jedoch zur Geltung wenn man statt des Krautes ein paar Tropfen ätherischen Öles zur Mischung hinzu fügt.

Duft: frisch, würzig, kühlend

Wirkung: Erfrischung, Reinigung, Heilung, erhöht die Konzentration

Mischen mit:
Weihrauch
Rosmarin
Melisse

Go To Top Of PagePockholz

siehe Guajak

Go To Top Of PageR
Go To Top Of PageRose (Blüte)



Die Rose ist auf der ganzen Welt verbreitet. Unzählige Arten zählt die „Königin der Blumen“. Zum Räuchern werden vor allem die Blüten einer orientalischen Rosenart (Rosa damascena) verwendet. Diese zeichnet sich durch ihren vollmundigen Duft und die gefüllten Blüten aus.
Zur Symbolwirkung der Rose muss man nicht viel sagen. Hier steht sie vor allem für die Liebe, Verführung und Zuneigung.
Aber auch ihre medizinische Wirkung wurde im Mittelalter hoch geschätzt. Verwendet wurde sie bei Kopfschmerzen und Epilepsie. Heute schätzt man Rosenwasser in der Kosmetikindustrie zur Hautpflege.
Rosenwasser kann man aber auch verwenden um seine Hände, vor der Herstellung einer Liebesräucherung, darin zu waschen.
Echtes Rosenöl kann nur durch aufwendigste Prozesse gewonnen werden, wodurch es sehr teuer ist und auf dem Markt meist nur synthetische Duftstoffe angeboten werden.
Rosenblätter sind aus den meisten Liebesräucherungen nicht wegzudenken. Sie sollten immer mit Harzen gemischt werden, da sie beim räuchern nur so ihr Aroma entfalten können.
Wenn man beim Räuchern den typischen Rosenduft einsetzen möchte, muss man allerdings auf das teure Öl zurückgreifen.


Duft: typischer Rosenduft, voll blumig, süßlich

Wirkung: Entspannung, Wärme, erotisierend, Liebesräucherungen, löst Neid und Missgunst auf

Mischen mit:
Weihrauch
Dammar
Sandelholz
Gummi Arabicum
Myrrhe
Rosmarin

Go To Top Of PageRosmarin (Blätter)


© Maria Jacob/PIXELIO

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) kennen wir vor allem aus der Küche. Aber der immergrüne Strauch aus dem Mittelmeerraum kann noch viel mehr als unsere Speisen zu aromatisieren.
Im Mittelalter schätzte man das Kraut als starkes Mittel gegen schwarze Magie und nutzten seine stärkende, erfrischende Wirkung bei Kreislaufbeschwerden und Erkrankungen der Atemwege.
Sein Name bedeutet vermutlich „Tau des Meeres“ weswegen er in spirituellen Räucherungen für das Element Wasser eingesetzt wird. Früher galt der Rosmarinstrauch (der Strauch der eigentlich ein Baum sein möchte) als Wohnort von Feen und Naturgeistern. Deswegen fügt man ihn auch Mischungen zur Anrufung von Naturgeistern zu.
Für eine stärkere Reinigungsräucherung kann man einen ganzen, trockenen Zweig anzünden und verglimmen lassen.

Duft: würzig, frisch

Wirkung: Schutz, Reinigung, Glück, belebend, heilsam, tröstend, stärkt die Konzentrationsfähigkeit

Mischen mit:
Weihrauch
Myrrhe
Elemi
Wacholder
Salbei

Go To Top Of PageS
Go To Top Of PageSalbei (Blätter)


© wrw/PIXELIO

Salbei (Salvia officinalis) wächst im ganzen Mittelmeerraum und wird auf der ganzen Welt wegen seiner heilenden Eigenschaften geschätzt. Daher rührt auch sein Name, denn Salbei kommt von salvare, was heilen bedeutet.
Der immergrüne Busch mit seinen länglich, ovalen Blättern wird etwa 60cm hoch und hat eine verholzte Basis aus der sich immer wieder frische, grüne Triebe bilden.
Bei Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum kann eine Gurgellösung aus Salbeitee Linderung verschaffen. Getrunken hilft Salbeitee bei Magen-Darm Beschwerden.
Ein Bad in einem Sud aus Salbeiblättern hilft gegen übermäßige Schweißbildung.
Salbeiblätter kann man auch pur verräuchern. Sie reinigen die Atmosphäre und stimmen hervorragend auf meditatives Arbeiten ein. Essentiell ist die Räucherung mit Salbei besonders in einem Krankenzimmer.
Außerdem wird Salbei eine starke Schutzwirkung nachgesagt, die besonders wirksam gegen böse Geister und Dämonen sein soll.

Duft: harzig, würzig, stark aromatisch

Wirkung: Heilung, Schutz, Reinigung, klärt das Raumklima

Mischen mit:
Myrrhe
Lavendel

Go To Top Of PageSandarak (Harz)



Sandarak-Harz wird aus der Gliederzypresse (Tetraclinis articulata) gewonnen. Diese ist vor allem in Marokko, Algerien, Malta und Südspanien beheimatet.
Bei uns wird dieses Harz, im Gegensatz zu den Heimatländern der Gliederzypresse, eher als Rohstoff zur Lackherstellung anstatt zum Räuchern verwendet.
In Nordafrika verräuchert man es bei schweren Geburten und Bauchschmerzen. Der Duft wirkt stark entspannend und bietet sich deswegen gut für Abendräucherungen nach einem stressigen Tag an.


Duft: balsamisch, warm

Wirkung: Reinigung, Entspannung, klärend und befreiend

Mischen mit:
Koriander
Benzoe
Mastix

Go To Top Of PageSandelholz, rot (Holz)



Der rote Sandelholzbaum (Pterocarpus santalinus, Pterocarpus indicus) ist mit dem weißen botanisch nicht verwandt. Er verfügt jedoch über ähnliche Eigenschaften erreicht aber nicht die Duftqualität von weißem Sandelholz.
In Räuchermischungen macht er sich gut wegen seiner Farbe und wird auch häufig symbolisch für Liebesräucherungen verwendet.

Duft: holzig, herb

Wirkung: ähnlich wie weißes Sandelholz, steht wegen seiner Farbe für das Element Feuer

Mischen mit:
Weihrauch
Myrrhe

Go To Top Of PageSandelholz, weiß (Holz)



Beheimatet ist der Sandelbaum (Santalum album) in Indien woher auch die beste Sandelholzqualität stammt.
Aus seinem Holz werden Figuren, kleine Kunstgegenstände und auch Möbel gefertigt die ihren feinen Duft über Jahrzehnte hinweg behalten.
Das ätherische Öl des Sandelbaumes ist sehr teuer und zählt zu den klassischen Duftstoffen. Es kann nur aus Sandelholz gewonnen werden, welches mindestens 30 Jahre alt ist. Im Handel bekommt man meist nur synthetisches Sandelholzöl.
Sandelholz wird häufig in Tempelräucherungen verwendet und eignet sich gut für Meditationsmischungen. Es hat starke Bann- und Schutzwirkungen und wird verräuchert um alles Böse fernzuhalten. In Mischungen rundet er das Bouquet ab und vermittelt zwischen den einzelnen Elementen und Duftstoffen.

Duft: fein-harzig, edel, aromatisch

Wirkung: Heilung, Schutz, Reinigung, Klärung, innere Ruhe, Meditation

Mischen mit:
Weihrauch
Rose
Benzoe
Patchouli

Go To Top Of PageSternanis (Frucht)


© BirgitH/PIXELIO

Sternanis (Illicium verum und Illicium anisatum) und Anis (Pimpinella anisum) sind zwei verschiedene, nicht miteinander verwandte Pflanzen die jedoch ähnliche Eigenschaften besitzen.

Die typischen Sternanis Sterne entwickeln sich aus den Blüten des Sternanisbaum. Heimisch in China und Vietnam gehört er der Familie der Magnoliengewächse an. Die Blüten ähneln zuerst den uns bekannten Narzissen und entwickeln sich zu 5-10 zackigen Sternen. Am besten zerstampft man sie zum Verräuchern im Mörser. Auch die Rinde des Baumes wird fein pulverisiert gerne in Räuchermischungen oder als Körperpuder verwendet. Früher wurde er oft gegen Flöhe und Kleiderläuse geräuchert.
Genau wie Anis ist Sternanis aus der Küche des Orients nicht wegzudenken. Seine medizinische Wirkung ist schmerzstillend und schleimlösend bei Husten.
Eine Überdosierung sollte bei der Einnahme sowie beim Räuchern vermieden werden, da sich bei starkem Gebrauch eine leicht narkotische Wirkung einstellen kann.
Eine magische Tinktur gefertigt aus Sternanis duftet sassafrasartig. Durch die Nase eingeatmet wird der Geist für übersinnliche Wahrnehmungen geöffnet. Empfehlenswert vor der Arbeit mit Tarotkarten, Runen oder anderen Mitteln zur Divination.

Duft: warm, süßlich, frisch-würzig

Wirkung: Hellsehen, Divination, Steigerung psychischer Kräfte, aphrodisierend, harmonisierend, gegen Flöhe und Kleiderläuse

Mischen mit:
Zimt
Gewürznelke
Sandelholz
Fenchel
Weihrauch

Siehe auch bei Anis

Go To Top Of PageStinkasant

siehe Asant

Go To Top Of PageStyrax / Storax



Styrax (Styrax officinalis) stammt vom Storaxbaum und ist ein festes Harz welches eine vanilleartige Note verströmt. Der sogenannte Liquidambar (Liquidambar orientalis) wird auch „echter Styraxbalsam“ genannt und stammt aus Amberbäumen die in Südamerika und Vorderasien heimisch sind.
Beide Arten sind nicht miteinander verwandt.
Wir bekommen Styrax meist in der Form von kleinen Holzkohlestückchen die mit Styraxbalsam getränkt wurden. Diese Variante ist preiswert und ebenso effizient. So lässt sich Styrax sowohl alleine als auch in Mischungen gut verräuchern.
Der Duft wird über die glühenden Kohleplättchen verdampft und breitet sich sanft im Raum aus.
Das süße Aroma findet Verwendung in der Kosmetikindustrie und in der Süßwarenherstellung. In der Medizin schätzt man es wegen seiner schleimlösenden Eigenschaften.
Styrax wird besonders häufig in Räuchermischungen verwendet die die Gefühlsebene ansprechen sollen. Sein Duft öffnet uns für die Liebe und harmonisiert störende Einflüsse. Seelische Verspannungen werden gelöst, negative Gedanken werden vertrieben.

Duft: süß, vanilleartig, balsamisch

Wirkung: wärmend, erotisierend, Harmonie, Entspannung

Mischen mit:
Kalmus
Lavendel
Benzoe
Jasmin

Go To Top Of PageSweetgrass (Kraut)


Sweetgrass (Hierochloe odorata) gehört zur Familie der Duftgräser und ist der amerikanische Verwandte des bei uns heimischen Mariengrases (oder auch Ruchgras).
Das Gras wird geschnitten, zu Zöpfen geflochten und zum Räuchern getrocknet.
In der Indianermedizin wird es bei Gliederschmerzen, Erkältungen und zur spirituellen Reinigung verwendet.
Da, nach indianischer Weisheit, alle Arten von Geistern den Duft von Sweetgrass als angenehm empfinden wird vorher weißer Salbei verräuchert um die bösen Geister zu vertreiben.
Die getrockneten Zöpfe werden an der Spitze angezündet und verglimmen dann langsam.

Duft: zart, vanillig, erinnert an Waldmeister und frisch gemähtes Gras

Wirkung: erhellt die Atmosphäre, Reinigung

Mischen mit:
Copal
Weißer Salbei

Go To Top Of PageT
Go To Top Of PageTeufelsdreck

siehe Asant

Go To Top Of PageTolubalsam (Harz)



Tolubalsam (Myroxylon balsamum/ Harms var. balsamum) leitet seinen Namen von der Hafenstadt Tolu ab, über die dieser Balsam exportiert wurde.
Gewonnen wird der zähflüssige Balsam des Tolubalsambaumes dadurch, indem die Rinde der Bäume V-förmig eingeschnitten wird. Der austretende, goldgelbe Saft des Baumes wird in Kürbiskalebassen aufgefangen und kristallisiert.
Tolubalsam ist meist weich, gut knetbar und von einer bräunlichen Farbe.
Verwendet wird er, ähnlich wie Perubalsam, häufig bei Hautkrankheiten und Wunden. Ihm wird die Eigenschaft nachgesagt Narbenbildung zu vermindern.
Wegen seiner schleimlösenden, antiseptischen Wirkung ist er oft Bestandteil von Hustensäften.
Beim räuchern verflüssigt er sich und eignet sich deshalb eher zum Verräuchern auf Kohle oder in Mischungen. Tolubalsam hat tröstende, beruhigende Eigenschaften und macht sich besonders gut als Abendräucherung.

Duft: süß, vanillig, zimtig, anfangs oft scharf

Wirkung: harmonisierend, entspannend, Meditation, tröstend und heilend für die Seele, stimmungsaufhellend

Mischen mit:
Sandelholz
Styrax

Go To Top Of PageTonkabohne (Samen)



Tonkabohnen (Dipteryx odorata) sind die braunen Samen des südamerikanischen Tonkabaumes.
Die aromatischen, wohlriechenden Bohnen werden für vielerlei Zwecke verwendet. Man kann sie als Amulett tragen um Glück und Liebe anzuziehen und um sich gegen Krankheiten zu schützen. In Rum eingelegt entstehen aromatische Getränke.
Auch kann man Tonkabohnen als Wunschbohnen verwenden. Man bespricht eine Bohne mit einem geheimen Wunsch und versteckt sie an einem sicheren Ort oder vergräbt sie im Garten.
Man verwendet sie in Räuchermischungen und raspelt für diesen Zweck die Tonkabohnen mit einer Muskatreibe in feine Brösel.

Duft: vanillig, aromatisch, würzig

Wirkung: stimmungsaufhellend, ausgleichend, antidepressiv

Mischen mit:
Rose
Lavendel
Benzoe
Damiana

Go To Top Of PageV
Go To Top Of PageVeilchenwurzel

siehe Iris

Go To Top Of PageVerbene

siehe Eisenkraut

Go To Top Of PageVetiver (Wurzel)


Vetiver (Vetiveria zizanoides) ist ein büscheliges Gras welches hauptsächlich in Südamerika, Indonesien und Sri Lanka vorkommt, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt kultiviert wird.
Das Wurzelwerk von Vetiver verströmt einen holzig-feinen Duft mit einer herben Unternote.
Vetiver wirkt beruhigend bei nervösen Beschwerden und vitalisierend bei Schwächezuständen. In der ayurvedischen Heilkunde gilt Vetiver als entgiftend.

Duft: aromatisch, fein, holzig, erdig

Wirkung: beruhigend, ausgleichend, gut für Meditationsmischungen

Mischen mit:
Sandelholz
Opoponax
Benzoe

Go To Top Of PageW
Go To Top Of PageWacholder (Beere, Holz, Spitzen)


© SueSchi/PIXELIO

Wacholder (Juniperus communis L.) wurde in vielen frühzeitlichen Kulturen als heilig verehrt und wegen seiner heilenden Kräfte hochgeschätzt. Von den Schamanen Sibiriens wird er heute noch Baum des Lebens genannt.
Wenn man einen Wacholderzweig bei sich trägt, soll das vor Unfällen schützen. Ein Wacholderstrauch vor den Hauseingang gepflanzt schützt es das ganze Haus.
Das Öl welches aus den Beeren gewonnen wird hilft gegen Magen-Darm-Krankheiten genauso wie gegen rheumatische Beschwerden. Letzteres linderte man auch indem man Tücher in den Rauch einer Räucherung mit Wacholder hängte und dann damit die befallenen Stellen einrieb oder umwickelte.
Wacholder gilt seit jeher als starke Schutzpflanze.
Räucherungen mit Wacholder wurden durchgeführt um böse Geister und Dämonen fernzuhalten. Bauern räuchern damit heute noch in den Raunächten ihre Ställe aus.
Wacholderbeeren sollte man vor dem Räuchern etwa 3 Wochen trocknen und sie dann mit einem Mörser zerkleinern.

Duft: holzig, würzig, aromatisch, fruchtig

Wirkung: Schutz, Reinigung, gegen negative Energien

Mischen mit:
Weihrauch
Vetiver
Mastix
Galbanum
Elemi
Zedernholz

Go To Top Of PageWeihrauch (Harz)



Weihrauch (Boswellia carteri/Boswellia sacra/Boswellia serrata) ist der Überbegriff für alles Räucherwerk schlechthin. Zusätzlich ist Weihrauch, auch bekannt als Olibanum, der Name eines speziellen Räucherharzes aus den Bäumen der Boswellia-Arten.
Im Handel erhält man besonders Weihrauch aus Eritrea, Somalia, Indien und Arabien.
Das Wundharz des kleinen Baumes wird in kleinen Tränen abgesondert die ihm als Schutzfunktion gegen schädliche Sonneneinstrahlung dienen.
Weihrauch ist vielfältig einsetzbar. Genutzt wird er in der Kosmetik, in der Medizin und vor allem als Räucherwerk.
Weihrauch ist die ideale Basis für Räuchermischungen, kann aber auch sehr gut alleine verräuchert werden. Oft wird Weihrauch auch in bunten Farben oder vergoldet verkauft. Diese Sorten können besonders gut für Rituale mit Farbmagie verwendet werden.

Duft: typisch zitrusartig, feierlich

Wirkung: klassisches Räuchermittel, Entspannung, Reinigung, Schutz

Mischen mit:
Myrrhe


Go To Top Of PageY
Go To Top Of PageYsop (Kraut)



Ysop (Hyssopus officinalis L.) wächst vor allem in Kreta, kann aber auch im eigenen Garten gezogen werden.
Am besten räuchert man seine getrockneten Blätter und Blüten in Mischungen mit Weihrauch und Mastix.

Duft: krautig, warm,

Wirkung: Reinigung, Schutz, klärend, segnend

Mischen mit:
Weihrauch
Mastix

Go To Top Of PageZ
Go To Top Of PageZeder (Holz)


© Sven Richter/PIXELIO

Die Zeder (Cedrus libani/Cedrus deodara/Cedrus atlantica) stammt aus der Familie der Zypressengewächste
Ätherisches Zedernholzöl hat einen angenehm holzigen Duft und wird gern für spirituelle Zwecke verwendet.
Das Wort Zeder kommt von dem griechischen kedron, welches für viele wohlriechende Holzarten verwendet wurde.
Das duftende Holz war seit jeher sehr begehrt, was beinahe völlig zur Ausrottung der großen Zedernwälder geführt hätte. Zedernholz kann man gut in Mischungen und auch alleine verräuchern. Sein Duft stärkt uns und bringt den nötigen Ausgleich. Außerdem hilft er dabei sich vor lästigem Ungeziefer zu schützen.
Zedernholzöl verwendete man auch bei der Mumifizierung um die Körper zu konservieren. Angeblich wurde es auch zur Schwangerschaftsverhütung verwendet indem man es sich auf die Scham strich.
Zu medizinischen Zwecken verräuchert, kann Zedernholz auch Abhilfe bei Erkältungen schaffen.

Duft: aromatisch, warm, holzig, würzig

Wirkung: schützend, ausgleichend, stärkend, harmonisierend, Insektenvertreibend

Mischen mit:
Weihrauch
Rose

Go To Top Of PageZimt (Rinde)


© segovax/PIXELIO

Zimt (Cinnamomum ceylanicum/Cinnamomum cassia) ist eines der ältesten und auch bekanntesten Gewürze der Welt. Neben seiner Verwendung in der Küche nutzt man in der Heilkunde seine lindernde Wirkung bei Magen-Darm-Krankheiten. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt Zimt als erwärmend und heilend bei Durchfall, Erkältungen, Rheuma und vielen weiteren Erkrankungen.
In Räucherungen schätzt man seinen heimeligen, würzigen Duft der sofort eine angenehme Atmosphäre schafft.

Duft: süß, aromatisch, würzig

Wirkung: erotisierend, ausgleichend bei nervösen Verspannungen und Gefühlskälte, gibt neue Impulse, Glück

Mischen mit:
Kardamom
Lorbeer

Siehe auch Cassiablüten (Zimtblüten)



20.05.2012  06:52:50 Uhr Snitz Forums 2000 Zum Anfang der Seite
eXTReMe Tracker