Allgemein Meditation Rituale

Visualisierung – die Macht der Gedanken

Die wichtigste Grundlage jedes erfolgreichen Rituals ist die Visualisierung. Sie findet ihren Einsatz in der Medizin, im Bereich der Psychotherapie, im Buddhismus, im Leistungssport, sowie in der Energiearbeit und in verschiedenen magischen Praktiken. Aber was ist Visualisierung eigentlich genau und wie wendet man sie an?

Visualisierung nennt man eine Übung, bei der man sich eine bestimmte Situation, oder einen Gegenstand möglichst detailliert in Gedanken vorstellt.

Das hört sich zuerst einmal einfach an, bedarf aber oft einiger Übung. Vielen Menschen fällt es schwer sich für längere Zeit zu fokussieren. Man lässt sich ablenken, oder es schleichen sich Alltagsgedanken ein, wie zb „Was koche ich heute?“. Wer Übung im meditieren hat, der ist hier klar im Vorteil.

Visualisierung in Ritualen

Bei jedem Ritual gibt es ein sogenanntes „magisches Ziel„. Das ist das gewünschte Ergebnis zu dem das Ritual führen soll. Das Ritual dient dazu, die Energie so zu lenken, dass unser Verlangen Wirklichkeit wird. Der Ritualablauf mit Sprüchen und Gesten hilft uns dabei uns einzustimmen und unseren Geist vorzubereiten. Hilfsgegenstände wie Steine, Räucherwerk und Kerzen unterstützen uns mit den passenden Schwingungen. Aber das Herzstück jedes Rituals ist die Visualisierung. Nur wenn man sich das magische Ziel genau vor Augen führt, man sozusagen in Gedanken ein Bild davon malt, hat das Ritual eine Chance auf Erfolg. 

Wie visualisiert man richtig?

Der Trick bei der Visualisierung ist, sich einen Wunsch / ein Vorhaben so vorzustellen, als sei alles bereits eingetreten. Bei einem Gesundheitsritual malt man sich in aller Deutlichkeit aus, wie die betreffende Person kerngesund und voller Lebenskraft ist. Bei einem Jobritual stellt man sich vor, wie die betreffende Person den Job bereits hat und erfolgreich ausübt.

Konzentriere dich auf das gewünschte Ergebnis und nicht den Wunsch.

Anfangs ist es vielleicht schwierig konzentriert zu bleiben. Man sollte sich über ablenkende Gedanken oder Gefühle nicht ärgern, sondern sie einfach kurz zur Kenntnis nehmen und sich dann wieder auf das eigentliche Bild konzentrieren. Ein Ritual muss nicht von vorne bis hinten perfekt sein um zu funktionieren. Mit der Zeit und etwas Übung wird es immer besser klappen!

Visualisierung ist eine hilfreiche Praxis, die nicht nur bei Ritualen ungemein wichtig ist. Wer sich in ihr übt, der wird auch im Alltag und in vielen anderen Bereichen wertvolle Anwendung für sie finden. Denn auch das negative Beispiel der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ ist eine Art Visualisierung. Wenn sich die Gedanken stets um einen schlechten Ausgang drehen, so tritt er häufig auch ein. Wir lenken damit unbewusst die Energie in eine negative Richtung. Mit positiver Visualisierung lässt sich dieser Kreis wieder durchbrechen. Unsere Gedanken haben Macht! Wir sollten sie richtig nutzen.

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.