Allgemein Jahreskreis Mondmagie

Juni – Das Mondjahr 2020

In diesem Monat wollen wir unseren Blick mal nach oben richten. Oh, nicht ganz so hoch, dass wir uns Gedanken über Gott und Religionen machen müssten. Das soll bitte jeder für sich selbst entscheiden. Nein! Im Juni schauen wir einmal wortwörtlich in den Mond. Jeden Tag begleitet uns dieser wunderbare Himmelskörper, erhellt uns die Nacht, ohne selbst zu leuchten, zieht seine Bahn, wird größer und kleiner und beschert uns sogar so überwältigend machtvolle Dinge wie Ebbe und Flut. Er ist Quelle zahlreicher Mythen und Märchen und fasziniert die Menschen auf der ganzen Welt schon seit Jahrhunderten.

Und, seien wir ehrlich, er ist schon ein prachtvoller Anblick. Nur nehmen wir uns (oder zumindest die meisten von uns) leider viel zu selten die Zeit, ihn zu genießen. Das werden wir jetzt jedoch ändern. Nutzen wir den Junimond, um mal ein wenig öfter hinauf zu schauen und unseren zauberhaften Erdbegleiter bewusst zu erleben. Vielleicht nehmen wir ein kleines Bad im Licht des Vollmonds. (Aber bitte warm anziehen! Die Nächte sind kalt!) Oder wir beobachten seinen Auf- oder Untergang. Wir nehmen bewusst wahr, wie er kleiner wird, bis er scheinbar ganz verschwindet, und verlieren uns dann in den unendlichen Weiten des Weltalls. Wir beobachten, wie er erneut am Nachthimmel auftaucht und sein Licht von Tag zu Tag heller wird. Wir nehmen uns die Zeit, das Wunder der Gestirne zu erspüren, und gestatten es uns, für eine kurze Weile selbst Teil seines Zaubers zu werden.

Wer nachts lieber schläft bzw. arbeitsbedingt schlafen muss, braucht auf die Übung trotzdem nicht verzichten, denn auch tagsüber gibt es da oben einiges zu sehen und zu erleben. Herrliche Sonnenuntergänge verwöhnen unsere Seele und erwecken in uns eine unbekannte Mischung aus Sehnsucht und Staunen. Das Blau eines klaren Himmels lässt unsere Herzen höher schlagen! Und natürlich sind da auch noch die Wolken, die sich ständig verändernd über den Horizont ziehen und an manchen Tagen so mächtige, faszinierende Berge bilden, dass man am liebsten die Flügel ausbreiten und hinauffliegen möchte. Und spätestens der Anblick einer mächtigen Gewitterwolke, wenn die Blitze zucken und der Donner grollt, ist ein Erlebnis, das man sich – natürlich von einem sicheren Ort aus – voll Ehrfurcht vor der Macht der Natur einmal zu Gemüte führen sollte.

Schauen wir also hinauf zum Himmel und erfahren, was wir im Alltagsgeschehen viel zu oft vergessen: Dass wir von unglaublicher Energie umgeben sind und dass es ein Geschenk ist, sie mit der Welt teilen zu dürfen.

Tipp des Junimonds:

Es gibt viele Lieder, die sich mit dem Mond beschäftigen. Viele kennen wir noch aus der Kinderzeit als Einschlafhilfe. Aber auch bei den alten Schlagern kann man fündig werden. Holen wir die alten Weisen doch wieder hervor und singen sie – sei es allein, zum Smartphone oder zusammen mit der ganzen Familie.

8 Kommentare

  1. Ein Vollmondbad wäre interessant zu machen. Meine Freundin und ich haben einmal einen Picknick Korb gepackt für ein Moonshine Date. Das war sehr romantisch. LEider schon viele Jahre her.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.