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Februar – Das Mondjahr 2020

Wenn die Kälte durch die Kleider kriecht und Regen und Graupelschauer uns unsanft ins Gesicht peitschen, kann man nicht gerade von Wohlfühlwetter sprechen. Für unsere Muskeln ist das schmuddelige Wetter Schwerstarbeit, denn mit eingezogenem Kopf und hochgezogenen Schultern sind Verspannungen schon vorprogrammiert. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun! Also ab ins warme Bettchen und entspannen!

Eine leichte Aufgabe!, mag nun der eine oder andere denken, während er schon mit der Hand nach der Fernsteuerung des Fernsehers tastet. Aber nein! Sorry, jetzt bleibt der Kasten mal aus und das Handy bleibt auch brav auf dem Tisch liegen. Im Februarmond geht es nicht darum, die Zeit auf möglichst angenehme Weise totzuschlagen, sondern darum, sich wirklich mal zu entspannen. Und das kann echt anstrengend sein. Steife Muskeln lassen nämlich nur sehr ungern los. Also, schöne Musik anstellen, hinlegen und mal in sich reinhorchen, wie es denn um unsere armen Muskeln bestellt ist. Am besten beginnt man an den Füßen und fühlt sich dann von unten nach oben einmal durch den ganzen Körper hindurch. Wenn man so die schlimmsten Verspannungen gefunden hat, konzentriert man sich auf die erste, atmet tief ein und … lässt beim Ausatmen los. Bitte einmal den Muskel ganz bewusst entspannen.

Nach meiner Erfahrung gibt es auf diese Aufgabe drei gängige Reaktion: 1. Ah, tut das gut! 2. Was soll das? Ich bin nie verspannt. 3. Ich weiß nicht, wie ich den Muskel entspannen soll. Ja, okay, es gibt noch eine. 4. Schnarch! Aber ich denke, dazu muss ich nichts sagen.
Kommen wir also zu den anderen drei:

Zu 1.: Alles erreicht! Ab zum nächsten Muskel!
Zu 2.: Bitte noch einmal nachspüren. Manchmal sind Muskeln schon so verhärtet, dass man die Verspannung nicht einmal mehr merkt.
Zu 3.: Ich kann hier leider keinen vollständigen Entspannungskurs anbieten. Aber zum Glück gibt es viele Fachleute, die sich mit dem Problem beschäftigt und sehr effektive Methoden entwickelt haben. Mir fallen da ad hoc Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung ein.

Na, dann mal ran an die Arbeit. Ich wünsche euch allen einen möglichst entspannten Februar!

Tipp des Mondes:

Ich selbst mache vor dem Einschlafen gerne eine Magenentspannung. Dabei versuche ich, dem oft durch reges Einziehen des Bauches eingeengten Organ bewusst Platz zu machen und die umliegenden Muskeln zu entspannen, bis sich dort ein warmes Gefühl ausbreitet und der Magen zufrieden zu gluckern beginnt.

Ein Kommentar

  1. Es ist wirklich anstrengend zu entspannen. Meine Gedanken streifen ständig ab, aber ich merke das es gut tut.
    Und ab März hat man wahrscheinlich weniger Zeit dazu wenn der Garten wieder ruft.
    Danke für die schöne Motivation

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