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August – Das Mondjahr 2020

Normalerweise gebe ich im August eine Aufgabe, die mit Wasser zu tun hat. Doch bei den gerade hier vorherrschenden Temperaturen verliert man schon irgendwie die Lust auf den Sprung ins Kühle nass. Aber es gibt ja zum Glück auch noch andere Möglichkeiten.

In diesem Mondmonat soll es um den liebevollen Beobachter gehen. Jeden Tag stellen wir uns kleineren und größeren Bewährungsproben, die wir meist mit Bravour und ohne großes Aufheben bestehen. Sei es der tägliche Kampf mit dem Schmutz aus den Kinderschuhen, der sich sanddünenartig über den sauberen Flurboden verteilt, sei es der Versuch, das schmutzige Geschirr in den reißenden Fluten des Spülwassers zu versenken und dabei unnachlässig mit der Waschbürste zu bearbeiten, auf dass es danach reinlich sei und im alten Glanz erstrahle. Sei es der tägliche heroische Kampf gegen das mordlüsterne Ungeheuer namens Chef oder ein zitterndes, aus dem Bett dringendes „Schatz, hier ist eine Spinne! Machst du sie bitte weg?“

Unser Alltag ist voll von Herausforderungen, die wir, ohne groß darüber nachzudenken, einfach nebenbei erledigen und die schön längst zu einer zwar unangenehmen, aber wenig beachteten Selbstverständlichkeit geworden sind.
Und das wollen wir diesen Monat ändern. Zu diesem Vollmond setzen wir uns einmal hin, schließen die Augen und stellen uns den nettesten, liebevollsten Menschen vor, den wir uns nur ausdenken können. Und dieser Mensch wird uns in den nächsten Tagen begleiten. Wann immer wir etwas machen, steht er an unserer Seite, lächelt versonnen und lobt uns. Er kennt nur konstruktive Kritik, bewundert auch die kleinsten Erfolge und wenn wir uns mal müde oder traurig fühlen, nimmt er uns liebevoll in den Arm und sagt uns, dass alles wieder gut wird.

Natürlich ist es nicht einfach, im ganzen Alltagstrubel an unseren liebevollen Beobachter zu denken. Darum sollten wir etwas tun, um uns regelmäßig an ihnzu erinnern. Man könnte zum Beispiel ein Schmuckstück tragen oder man stellt an einer exponierten Stelle einen Gegenstand auf. Wer eine Tafel oder ein Memoboard hat, könnte sich auch ein entsprechendes Symbol aufmalen. Wichtig ist, dass wir uns so oft wie möglich an ihn erinnern und uns unser tägliches Lob von ihm abholen. Denn das haben wir uns doch nun wirklich verdient.

Tipp des Augustmondes

Wer kreativ sein möchte, könnte aus dem Beobachter auch einen Reporter machen, der über unser sensationelles Alltagsleben berichtet und einen Knüller nach dem anderen produziert. Stellt euch die Schlagzeilen vor wie „Mitleidige Mutter rettet Kindermeute vorm Verhungern“ oder „Selbstloser Held vernichtet überbordendes Heckenungeheuer und rettet die ganze Stadt“. Oder stellt euch vor, wie der Reporter ein Interview mit euch macht. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.Nur achtet dabei bitte weiterhin auf euch und andere. Schlagzeilen wie „Hausmann schneidet sich in Finger, weil er beim Kochen von Interview träumt“ sollten wir doch besser vermeiden.

10 Kommentare

  1. Da sprichst du etwas wichtiges an. Wir sollten alle viel netter zu uns selbst sein. Mit Kritik wird nicht gespart, aber auch Selbstlob ist ganz wichtig. Seid lieb gegrüßt! Maggy

  2. Bin wieder da….Danke das ich wieder unter euch sein darf…jetzt hab ich genug Zeit und kann kommen wann ich will…
    Ihr habt interessante Themen, muss mich erst informieren…und vor allem muss ich wieder lernen wie ich alles finde, aber wie schon geschrieben…jetzt habe ich Zeit

    Chrischa

  3. Ich mache so etwas ähnliches selbst ganz häufig. Wenn mir etwas gut gelungen ist, wie ein leckerer Kuchen, dann lobe ich mich selber ganz laut. Mein Mann lacht mich immer aus wenn ich wieder meine Selbstgespräche führe. Aber ich sage zu ihm, dass zumindest einer mich loben muss! 😀

    1. Hallo Ruth!
      Wir beantworten in der Kommentarfunktion nur Fragen, die sich auf den Beitrag beziehen, weil man sonst viel zu leicht den Überblick verliert. Bei Fragen zu anderen Themen kannst du uns gerne direkt anschreiben.

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